Trampolinturnen

12.09.2018

Harte Konkurrenz in NRW

Hochgesteckte Ziele verfolgt das Trampolinteam des TSV Friedberg beim nationalen Extertal-Cup in Bösingfeld: (von links) Tatjana Hesse, Corinna Hoppe, Diana Raffler. Zudem gehört Annika Arzberger zum Team.
Bild: Werner Miller

Eine Auswahl der besten Sprungakrobaten des TSV nimmt an dem nationalen Pokalwettkampf in Bösingfeld teil. Die Friedbergerinnen messen sich mit erstklassigen Teams.

Der Reiz des Neuen beflügelt die Top-Trampolinturnerinnen des TSV Friedberg immer wieder. Deshalb werden die Sprungkünstlerinnen erstmals am Extertal-Cup teilnehmen. Dieser bietet auch die Gelegenheit, die Qualifikation zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften zu erlangen, zu denen es die Friedberger im Prinzip jedes Jahr schaffen.

Nun nehmen sie am Samstag die weite Reise ins 560 Kilometer entfernte nordrhein-westfälische Extertal, östlich von Bielefeld, auf sich, um die Chance zu wahren, bei den deutschen Meisterschaften zumindest im Finale dabei zu sein. Der Ortsteil Bösingfeld ist Treffpunkt der besten Trampolinturner Deutschlands und hat jahrzehntelange Tradition. Der Extertal Cup ist mit 250 teilnehmenden Sportlern, die aus 50 Vereinen aus ganz Deutschland kommen, als ein auf hoher Leistungsebene stattfindender Pokalwettkampf in Deutschland bekannt. Er leistet den Ansprüchen der Kader- und Qualikandidaten wie auch dem Nachwuchs voll Genüge. Er findet seit 1998 im Zwei-Jahres-Rhythmus statt, wobei der Ausrichter TSV Bösingfeld schon an seine Kapazitätsgrenzen stößt.

Mit Tatjana Hesse, Annika Arzberger, Diana Raffler und der als TSV Mitglied aus München stammenden Corinna Hoppe hat Trainer Christian Groß ein Sprungquartett von erster Güte. Von dem kann er erwarten, dass sich das hochgesteckte Ziel von Finale und Qualifikation realisieren lässt.

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Die Hauptkonkurrenten der Friedberger kommen vor allem aus dem Norden der Republik, wo Trampolinturnen einen extrem hohen Stellenwert besitzt. Das Team aus der Herzogstadt, das mit beachtlicher Pokalerfahrung und vielen Erfolgen aufweisen kann, schaut aber nicht zurück, der Konkurrenz Paroli zu bieten.

Das bewiesen Diana Raffler und Tatjana Hesse, als sie beim internationalen Filderpokal im Juli in Ostfildern jeweils mit Gold- und Silberpokalen die Heimreise antraten.

Erklärtes Ziel vor allem von Corinna Hoppe, die den Filderpokal wegen einer Knöchelverletzung verpasste, und Annika Arzberger ist es, erstmals ins Finale der besten Acht zu kommen und dabei das Ticket zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften am 21. Oktober in Worms zu lösen. Bei Schwierigkeitsgraden zwischen 6,5 und 8,8 und einer Sprunghöhe von bis zu sieben Metern, gepaart mit vielfachen Doppelsalti und Schrauben in vertikaler und horizontaler Richtung, haben die Sportathletinnen des TSV Friedberg die besten Aussichten dazu.

Ende September geht es dann zu den schwäbischen Doppelminitrampmeisterschaften nach Geretsried bei Illertissen, bei dem die Friedberger ebenfalls bestrebt sind, das Heft in der Hand zu halten.

Wettkampfdaten Samstag und Sonntag, 15. und 16. September, Nationaler Extertal-Cup; Veranstalter: Deutscher Turnerbund; Ausrichter: TSV Bösingfeld; Sportstätte: Großsporthalle am Schulzentrum in Extertal; Wettkampfzeit: 10.30 bis 15 Uhr

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