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Handball-Landesliga

13.10.2020

Kissingerinnen kämpfen sich zum zweiten Heimsieg

Anne Huber (hier rechts gegen München-Ost) und die Kissinger Landesliga-Handballerinnen siegten auch gegen Biessenhofen.
Bild: Christian Kolbert

Plus Die Kissinger Frauen haben gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf lange Zeit Probleme. Am Ende steigert sich die gesamte Mannschaft und holt den nächsten Sieg.

Die Kissinger Handballerinnen haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf setzten sie sich mit 28:17 (11:10) durch.

Wie schon beim Saisonauftakt vor einer Woche fanden die Kissingerinnen erst einmal nicht so gut in die Begegnung hinein. Die SG machte ihnen mit ihrer offensiven Abwehr das Leben schwer. Aus dem Rückraum kam nur wenig Druck, Kissing zeigte ungewohnte technische Fehler. Nur über Kreisläuferin Kathrin Winter war der KSC in dieser Phase erfolgreich. Defensiv ließen sich die weit vorgerückten Kissingerinnen zu einfach ausspielen. Nach dem 8:8 in der 19. Minute kam Carolin Globisch in den Kissinger Kasten. Sie zeigte einige gute Paraden und half, das weiter lahmende Kissinger Angriffsspiel zu kompensieren.

Ihre Feldspielerinnen liefen sich weiter an der vorgezogenen Abwehr von Marktoberdorf fest. Nach dem 9:10 halfen zwei Einzelaktionen von Anne Huber dabei, eine knappe 11:10-Halbzeitführung zu erreichen.

Handball: Kissinger Defensive steigert sich

Defensiv weitaus gefestigter gingen die Damen in den zweiten Durchgang. Die jetzt aufmerksamere und aggressivere Abwehrarbeit verhalf ihnen zu einigen leichten Toren über den Gegenstoß. Überhaupt funktionierte das Tempospiel jetzt besser. Vom Anpfiff weg waren die Gastgeberinnen weggezogen – 18:12 stand es nach 41 Minuten. Vom Gegner kam offensiv nur noch sehr wenig. Die weit herausrückende Kissinger Abwehr zwang die Gäste zu technischen Fehlern. Mehrfach gewannen die Gastgeberinnen so einfach den Ball. Die SG kam fast gar nicht mehr zum Torerfolg, das 24:13 nach 50 Minuten zeigte die Defensivstärke bei Kissing.

In der Schlussphase ließen die Kissingerinnen nichts mehr anbrennen. Trainerin Julia Rawein freute sich über den Erfolg: „Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte haben wir die richtige Antwort gehabt. Dank der jetzt aufmerksamen Abwehr haben wir unsere Stärken besser ausspielen können.“ Dennoch sieht Rawein noch Luft nach oben bei ihrem Team: „Wir haben zwar kein überragendes Spiel gezeigt, aber durch die Steigerung nach der Pause ist der Sieg insgesamt verdient.“

Kissinger SC Lang; Globisch; Pusch (3); Eder; Lenz (1/1); Huber (5); Osterhuber (2); Sirch; Zerbs (2); Gottwald (5/3); Winter (6); H. Neumeier (1); Ruchti (3).

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