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Neuheiten

08.03.2018

Die wichtigsten Premieren auf dem Genfer Autosalon in Wort und Bild

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Giftig aber gut: der Porsche GT3 RS mit 520-PS-Saugmotor.
Bild: Harold Cuningham, afp

Während andere Messen zuletzt müde wirkten, gibt es auf dem Genfer Automobilsalon eine Reihe spannender Premieren vom Familien-Kombi bis zum Elektro-SUV.

Frankfurt, Los Angeles, Detroit – ein Neuheiten-Feuerwerk wurde auf keiner der vergangenen Auto Shows abgefeuert. Vor wenigen Tagen lies zudem Mercedes-Benz verlauten, dass sie 2019 nicht mehr in Detroit – der einst wichtigsten aller Ausstellungen – vertreten sein werden. Ist die Zeit der großen Automessen also vorbei? Zumindest auf dem Frühlings-Salon in Genf ist davon nichts zu spüren. Am Lac Léman zeigt sich ein Höhepunkt neben dem nächsten und vom aufgefrischten Kleinwagen bis zum Elektro-SUV ist für jeden etwas dabei!

Detroit-Absage hin oder her: Den ganz großen Aufschlag macht Mercedes. Die Stuttgarter haben nicht nur den G 63, das viertürige AMG GT Coupé, die überarbeitete Maybach-S-Klasse und die neue A-Klasse dabei, sondern zeigen erstmals auch die aufgefrischte C-Klasse.

Limousine und Kombi haben leichte kosmetische Retuschen erfahren, kommen aber mit neuen Vierzylinder-Motoren (150 bis 245 PS) und einer an die E-Klasse angelehnten Bedienung. Das MBUX-Bedienkonzept aus der A-Klasse bleibt außen vor, und auch an den betagten Halogen-Scheinwerfern wurde nicht gerüttelt: Zeitgemäßes LED-Licht kostet nach wie vor Aufpreis.

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Am Nachbarstand debütiert nach nur vier Jahren Bauzeit der neue BMW X4. Der Coupé-Bruder des X3 ist ein paar Zentimeter gewachsen und soll geräumiger sein. Allrad und Achtgang-Automatik sind bei den zum Start angebotenen Motoren Serie; eine Heckantriebs-Version könnte später folgen.

Beim zweiten bayrischen Hersteller, Audi, steht der Messeauftritt ganz im Zeichen der neuen A6 Limousine. Die ist zwar nicht ganz so progressiv gezeichnet wie A7 oder A8, unterscheidet sich aber deutlich von ihrem Vorgänger. Technisch eifert die Business-Limousine ohnehin ihren großen Brüdern nach und setzt mit dem neuen Cockpit mit zwei riesigen Touchscreens und fast ohne klassische Schalter Maßstäbe in der Mittelklasse. Ansonsten hält sich der Volkswagen-Konzern in Genf zurück: VW gibt mit der Studie I.D. Vizzion einen weiteren Ausblick auf seine Elektro-Zukunft und ein neues Marken-Flaggschiff. Die spanische Tochter Seat führt Cupra offiziell als Hochleistungs-Submarke ein und Skoda bringt die Klein-SUV-Studie Vision X und das Fabia Facelift mit nach Genf. Der auch als Kombi erhältliche Kleinwagen ist zukünftig mit LED-Licht und Totwinkel-Warner zu haben, aber dafür nicht mehr mit Diesel-Motor. Von dem will auch der überarbeitete GT3 RS nichts wissen, der am Porsche-Stand seine Premiere feiert und weiterhin auf einen freiatmenden Vier-Liter-Boxer mit 520-Benzin-PS setzt.

Deutlich familientauglicher sind die Kombi-Neuheiten von Volvo, Kia und Mazda: Die Schweden bleiben ihrer Formensprache treu, der neue V60 ist optisch eine Mischung aus XC60 und V90 und übernimmt auch die Technik von seinem SUV-Bruder – inklusive der bekannten Vierzylinder-Motoren. Mit den T6- und T8-Versionen schickt Volvo aber gleich zwei Plug-in-Hybrid-Benziner ins Rennen. Kia zeigt in Genf den neuen Ceed auch als Sport Wagon, und setzt nicht nur auf schickes Außendesign, sondern hat auch beim Interieur ein bisschen mehr Mut bewiesen. Verglichen mit dem Vorgänger ist der Kompakte deutlich moderner gestaltet. Das gilt auch für Mazda. Der Mazda6 Kombi erfährt die gleichen optischen Überarbeitungen wie die Limousine und das aufgeräumte Cockpit mit neuen Sitzen und Head-up-Display bekommt. Außerdem erfüllt der Japaner mit allen Motoren die neueste Euro 6d-TEMP-Abgasnorm.

Was kommt sonst noch aus Asien? Toyota hat seinen kleinen Aygo aufgefrischt und legt in der Kompaktklasse den neuen Auris nach, der deutlich gefälliger ist als sein Vorgänger; Honda bringt endlich die europäische Version seines SUVs CR-V, das schon seit einiger Zeit erwartet wurde. Und Hyundai schiebt den Elektro-Kona nach, der mit zwei Batteriegrößen und Motorvarianten antritt: Die schwächere Version mit 99-kW-Antrieb soll gut 310 Kilometer weit kommen, der stärkere mit 150-kW-Motor schafft sogar 470 Kilometer (WLTP).

Wer’s lieber klassisch mag, findet am Hyundai-Stand den neuen Santa Fe, der im schicken Blechkleid, allerdings ohne große Experimente antritt. Mit der Neuauflage geht der Grand Santa Fe in die Geschichte ein. Zukünftig gibt es nur noch eine Version, die aber wahlweise mit fünf oder sieben Sitzen.

Mindestens genauso praktisch sind die frischen Transporter von Citroën und Peugeot: Die Neuauflagen der bis auf die Front baugleichen Hochdach-Kombis Berlingo und Rifter (früher Partner) treten gleichzeitig in Genf (und ohne ihren dritten Bruder Opel Combo) auf und sehen deutlich mehr nach Pkw aus als ihre Vorgänger. Mit zahlreichen Assistenten, Head-up-Display, Rund-um-Kamera und aktivem Tempomat gehen sie in Sachen Komfort und Sicherheit weit über den üblichen Nutzfahrzeug-Standard hinaus.

Alte Pfade verlässt Peugeot nicht nur bei seinem Packesel: Mit dem 508 wollen die Franzosen auch in der Mittelklasse wieder durchstarten. Die Limousine speckt merklich ab und und tritt mit feinen Details den dreidimensionalen Rückleuchten am breiten Heck oder den rahmenlosen Scheiben fescher auf als der Vorgänger. Neben Benzinern und Dieseln (mit Achtgang-Automatik) bringt Peugeot Ende 2019 eine Plug-in-Hybrid-Version.

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