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Test

12.02.2019

Mach mal schön Platz: der Opel Combo Life im Test

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9 Bilder
Praktisch bis ins letzte Detail: der Opel Combo Life punkt vor allem durch Nutzwert.
Bild: Opel Automobile GmbH

Der Opel Combo Life ist ein praktisches Raumwunder, das sich richtig nett einrichten lässt. Premium-Attitüden kontert er mit seinem Preis. Der Test.

Gesegnet sind die Zeitgenossen, die dem PS-Fetischismus trotzen! Die in einem Auto kein Statussymbol sehen müssen, sondern ein Werkzeug, um von A nach B zu kommen. Denn diese Menschen können den Autokauf unter rein praktischen Gesichtspunkten in Angriff nehmen – und eine Menge Geld sparen.

Unser Testwagen zum Beispiel, ein Hochdachkombi mit dem passenden Namen Opel Combo Life, steht bereits ab 19.995 Euro in der Liste. Selbst die Top-Version schießt kaum über die 30.000 Euro hinaus. Ein reelles Angebot für von Premium-Preisen verschreckte Familien: Hier bekommen sie alles, was sie brauchen. So sieht das jedenfalls die Jury des „Best Buy Car of Europe“ Preises. 31 Fachjournalisten aus 31 Ländern sind der Meinung, kein Wettbewerber biete mehr Auto fürs Geld. Sieg für den Combo Life.

Der Opel Combo Life ist baugleich mit Citroen Berlingo und Peugeot Rifter

Neben externen Rivalen wie dem VW Caddy oder dem Renault Kangoo muss der Opel mit Mitstreitern aus dem eigenen PSA-Konzern konkurrieren. Citroën Berlingo und Peugeot Rifter sind baugleich. Der französische Einfluss schadet dem Opel nicht. Er ist modern und smart. Zu Recht führen die Rüsselsheimer den Wagen nicht als Nutzfahrzeug, sondern als Pkw. Zwar dominiert im Interieur eine Kunststoff-Landschaft, die sich anfühlt wie Tupperware. Aber auch das kennen und schätzen ja viele Familien aus gutem Grund. Die wohnliche und freundliche Interieur-Atmosphäre dürfte ihnen gefallen. Sie wird perfektioniert durch das Glas-Panoramadach, das sich über den gesamten Himmel des Combo Life spannt. Darunter hängen ein riesiges Ambientelicht und eine hübsche Dachgalerie – Serie in der höchsten Ausstattungslinie „Innovation“, die zu empfehlen ist, enthält sie doch alles, was den Opel Combo Life so angenehm macht. Denn warum sollte man sich ein Raumwunder nicht schick einrichten?

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Opel Combo Life: Leistung, Preis, Kofferraum, Maße

  • Spezifikation: Opel Combo Life Innovation 1,5 D AT8
  • Hubraum: 1499 ccm
  • Leistung: 130 PS bei 3750/min
  • Drehmoment: 300 Nm ab 1750/min
  • Länge/B./H.: 4,40/1,85/1,84 m
  • Leergewicht/Zuladung: 1505/671 kg
  • max. Dachlast: 150 kg
  • Kofferraum: 597- 2126 l
  • 0 – 100 km/h: 11,4 s
  • Top-Tempo: 184 km/h
  • Normverbrauch: 4,3- 4,5 l Diesel
  • CO2-Ausstoß: 113 - 118 g/km
  • Abgasnorm: Euro 6d Temp
  • Preis ab: 31.550 Euro

Der Opel Combo Life besitzt zwei Schiebetüren

Der Fond lässt sich bequem durch zwei Schiebetüren betreten. Eine große, für enge Parkbuchten etwas zu ausholend aufschwingende Heckklappe gibt den Weg zum gut beladbaren Gepäckabteil frei. Kunden müssen sich entscheiden, ob sie die Kompaktheit der 4,40 Meter langen Normalversion oder die Ladekapazität der 4,75 Meter langen XL-Variante bevorzugen. Wer A sagt, sollte auch B sagen; der kleine Aufpreis von 1450 Euro kann hier eigentlich nicht den Ausschlag geben. Zum Siebensitzer aufrüsten lässt sich der Wagen in beiden Längen. 952 Euro werden dafür fällig. Interessant für Familien mit mehreren kleinen Kindern ist die Option auf eine Rückbank mit drei Einzelsitzen, die jeweils mit Isofix-Halterungen bestückt sind.

Unzählige Ablagemöglichkeiten im Opel Combo Life

Dass die Kids Krimskrams in Hülle und Fülle mitnehmen können, gewährleisten mehr als zwei Dutzend Ablagefächer unterschiedlichster Ausprägung. Die kreativste Form: ein Fach, das sich aus dem Dach herunterklappen und vom Heck aus befüllen lässt. Kofferraum steht ebenfalls reichlich zur Verfügung. Zwischen 597 und 2126 Liter fasst der kurze, zwischen 850 und 2693 Liter der lange Opel Combo.

Opel Combo Life: Motoren und Verbrauch

Auf Motorisierung und Fahrleistung wird in dieser Klasse weniger Wert gelegt. Mit nur einem Benziner und gleich vier Dieseln in der Auswahl scheint klar, wohin die Reise geht. Der mit 130 PS größte (und mit Preisen ab 27.150 Euro teuerste) Motor arbeitet erwartungsgemäß unspektakulär und solide. Mit 7,5 Litern Praxisverbrauch halten sich die Betriebskosten des Selbstzünders in Grenzen. Wer also noch Budget übrig hat, sollte über die Anschaffung einer Achtgang-Automatik nachdenken. Der Komfortgewinn rechtfertigt auch diesen Aufpreis von rund 2100 Euro.

Lesen Sie dazu auch: Benziner oder Diesel? VW oder Opel? Mit diesen Autos fährt die Region

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