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Günzburg

15.08.2019

17-Jähriger macht Ärger auf dem Volksfest

Am Eingang des Volksfests ist dem Sicherheitsdienst ein junger Mann aufgefallen, der nicht mehr auf das Gelände durfte.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Trotz eines Hausverbots wollte er erneut auf das Volksfestgelände in Günzburg. Als ihm das verwehrt wurde, eskalierte die Situation.

Der Ärger für den während des Volksfests Günzburg engagierten Sicherheitsdienst, für Polizei und Stadt mit einem 17-Jährigen geht weiter. Die Polizei schreibt von einem durch den Sicherheitsdienst erteilten Hausverbot. Das störte den Burschen offenbar herzlich wenig. Am Dienstagabend begab er sich mit Bekannten wieder zum Volksfestgelände. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erkannten den Jugendlichen im Bereich des Zugangs und verwehrten ihm den Einlass. Der Zurückgewiesene wollte das jedoch nicht akzeptieren und versuchte, sich mit Gewalt Zugang zu verschaffen.

Sicherheitsdienst angegriffen und beleidigt

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen griffen er und ein Bekannter von ihm, ein 20-Jähriger, die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes körperlich an. Der 20-Jährige beleidigte zudem einen Sicherheitsmann. Die Mitarbeiter konnten letztlich den Jugendlichen fixieren. In dieser Zeit entfernte sich der 20-Jährige zu Fuß in unbekannte Richtung. Der 17-Jährige kündigte in Anwesenheit des Sicherheitsdienstes an, dass er in jedem Fall wiederkommen werde, um auf das Gelände zu gelangen. Zwischenzeitlich war vom Sicherheitsdienst die Polizei verständigt worden. Durch die eingesetzte Streifenbesatzung der Polizei Günzburg wurde der 17-Jährige vor Ort angetroffen.

Da sich dieser weiter uneinsichtig zeigte und davon auszugehen war, dass er sich an das Hausverbot nicht halten werde und somit die Begehung weiterer Straftaten zu befürchten war, wurde der Jugendliche in Gewahrsam genommen. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Hausfriedensbruches, der Beleidigung und der versuchten Körperverletzung aufgenommen. Seitens der Polizei wird bei der Stadt Günzburg angeregt, sowohl dem 17-Jährigen als auch dem 20-Jährigen für den weiteren Verlauf des Volksfestes jeweils ein schriftliches Hausverbot zu erteilen. (zg)

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Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Version dieses Artikels wurde auf Grundlage der Interpretation der Polizeimeldung - hier wird derselbe Tag und dasselbe Alter genannt - durch die Redaktion der Eindruck erweckt, dass es sich bei dem 17-Jährigen um einen Tatverdächtigen gehandelt hat, der mit weiteren jungen Männern nach massiven Beleidigungen und dem Bespucken von Beamten einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hat und schließlich in Polizeigewahrsam genommen wurde. Dies ist nicht der Fall. Der oben beschriebene Verdächtige hat mit dem 17 Jahre alten Mann aus der Tätergruppe nichts zu tun.

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Nach Raub und Polizei-Großeinsatz auf Günzburger Volksfest: So reagiert die Stadt

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