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Gemeinderat

21.04.2011

30000 Euro unter den geschätzten Kosten

Neubau des Kinderhauses St. Anna in Bubesheim ist günstiger geworden

Bubesheim Am Ende erhielt Architekt Martin Brenner ein Lob vom Bubesheimer Bürgermeister Walter Sauter, begleitet vom Applaus der Gemeinderäte und Kämmerer Werner Hölzl: „Glückwunsch, dass sie den finanziellen Rahmen so eingehalten haben, und wir sind sehr zufrieden mit ihnen!“ Zuvor hatte der Architekt die Baukosten für den Neubau des Katholischen Kinderhaus St. Anna detailliert erläutert und mit den Schätzkosten verglichen.

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Vier Wochen bis zur Einweihung

Vier Wochen vor der offiziellen Einweihung und einigen wenigen Restarbeiten addieren sich die Baukosten auf 1,98 Millionen Euro. Geschätzt worden waren 2,01 Millionen. Der Neubau für eine Kinderkrippe und für zwei Kindergartengruppen mit einer Option für eine dritte Kindergartengruppe oder einen Kinderhort unmittelbar neben Rathaus und Bürgerhaus blieb damit 30000 Euro unter den geschätzten Kosten.

30000 Euro unter den geschätzten Kosten

„Besonders freut es mich, dass der ehrgeizige Zeitrahmen von nur einem Jahr vom Abbruch des bisherigen Kindergartens bis zum Bezug des neuen Hauses eingehalten werden konnte“, lobte Martin Brenner auch den Einsatz der beteiligten Handwerker. Diese Woche würden die Arbeiten im Außenbereich fertig. Zur Sitzung hatte Bürgermeister Sauter die aktuell eingegangenen Zuschusszahlen dabei: „160000 Euro für die Kinderkrippe und 203000 Euro für den Kindergarten aus staatlichen Mitteln, sowie 40000 Euro vom kirchlichen Träger.“ Gerechnet werde mit Zuschüssen von circa 500 000 Euro.

Wasserwerk. Die sogenannte Verockerung macht den Bubesheimer Trinkwasserbrunnen immer mehr zu schaffen. „Die kostspielige Regenerierung ist in relativ kurzen Zeitabständen nötig. Das liegt zum Teil daran, dass die Brunnen am Limit laufen“, beurteilte der Sachverständige des beauftragten Ingenieurbüros die Lage. Man brauche jetzt die Betriebsdaten aus dem Wasserwerk für eine normale Woche und für Wochen mit hohem und niedrigem Verbrauch, dann können die zwei Pumpen optimal eingestellt werden. Auslesen könne die Daten der Wassermeister. „Wir haben vorausgesetzt, dass sie die Daten schon haben und heute die Auswertung präsentieren“, kommentierte Gemeinderat Georg Zeiser (UBL).

Weiherberg. Nochmals öffentlich ausgelegt wird die Einbeziehungssatzung für vier Grundstücke in den Dorfbereich. Die Baugrenzen wurden angepasst. Nicht möglich ist es, den vom Gemeinderat beschlossenen Haftungsausschluss der Gemeinde im Falle eines Hochwassers im Bubesheimer Bach in die Satzung mit aufzunehmen.

Bauanträge. Jeweils einstimmig genehmigt wurde die Aufstockung eines Bürogebäudes an der Weißenhorner Straße, ein Wohnhaus-Neubau mit Garage, deren Lage von den Festsetzungen des Bebauungsplans befreit wurde, in der Unteren Lache und ein Einfamilienhaus mit Halle im Bereich Dorfäcker.

Abgeschlossen. Auf Wunsch des Gemeinderats kamen noch einmal der Neubau einer Kfz-Werkstatt und die Nutzungsänderung im Bestandsgebäude in der Industriestraße zur Diskussion. Nach Ablehnung im Gemeinderat kam es zu einer Ersatzvornahme durch das Landratsamt. So wie es sich jetzt darstellt, war in den vielen Diskussionen, die zum Teil ohne Planvorlage geführt wurden, nicht jedem klar, ob es sich um das bestehende Gebäude mit seinem tatsächlich zu hohen Kniestock handelt oder um den Antrag für das zweite Gebäude auf dem Grundstück, dessen Kniestockhöhe im Plan das vorgeschriebene Maß anfangs ebenfalls überschritt, dann aber korrigiert wurde.

Frankreich-Partnerschaft. Mit circa 550 Euro unterstützt die Gemeinde die turnusgemäße Fahrt einer Reisegruppe in die Partnergemeinde St. Fulgent in der Vendée. Mit dem Geld werden das offizielle Gastgeschenk und der schwäbische Beitrag zum Festabend bezahlt.

Abenteuerspielplatz. Probleme bereitet die Quaderlandschaft im aufgeweiteten Bachbett des Grießhauptgrabens. Einerseits finden die Quader im torfigen Untergrund nicht genug Halt, andererseits sind sie von Schilf umwuchert. „Kein schönes Bild und nicht sicher für spielende Kinder“, stellte Sauter dazu fest. Aus Kostengründen bleibt alles so, wie es ist. Mit der Gegenstimme von Georg Zeiser (UBL) entschieden sich die Räte zur Aufstellung eines Schildes „Kein Spielbereich“ vor diesem Geländeteil an der Unteren Lache:

Flexibus und Bushäuschen. Noch keine Gespräche fanden über den Flexibus oder Rufbus statt. Klarheit gibt es über die Rechtslage beim von Bürgern gewünschten Bushäuschen für Schüler in Richtung Ichenhausen. „Mit einer Rückwand am Gehweg-Ende und einer Überdachung, die 75 Zentimeter von der straßenseitigen Gehwegkante weg ist, geht das laut Straßenbauamt ohne Anliegerbeteiligung“, informierte Bürgermeister Sauter. Er stellte die Frage, ob das sinnvoll sei, ohne weitere Diskussion in den Raum.

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