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29.07.2010

Bei Festakt die Ärmsten der Armen nicht vergessen

Jettingen Mit einem Feldgottesdienst, zelebriert von Monsignore Horst Grimm, und einem kleinen Festakt ist die neue Tribüne im Jettinger Sportzentrum eingeweiht worden. Mit der Tribüne, so Günther Brenner, der Vorsitzende des VfR Jettingen, werde das fünf Jahre alte Sportzentrum weiter aufgewertet. Man erhoffe sich jetzt verstärkt überregionale Aufmerksamkeit mit lukrativen Veranstaltungen.

Ob Ehrengäste, Ehrenmitglieder oder die treuen Mitglieder - sie alle erkannten angesichts der neuen Tribüne, dass die Verantwortlichen frühzeitig erkannten, dass selbst die beste Fußballmannschaft auf Dauer nichts taugt, wenn die sportliche Arena nicht stimmt.

Entstanden sei die Idee einer Tribüne am Faschingsdienstag 2007 durch die Ehrenmitglieder Franz Schmid und Karl-Josef Ewald. "Aber die Erfordernisse eines solchen Unternehmens verlangten mehr als nur ein paar Federstriche vom Architekten", blickte Brenner auf die Planungsanfänge zurück, die vor allem von Fußball-Abteilungsleiter Ferdinand Glogger vorangetrieben wurden.

Das Bauvorhaben wurde von insgesamt 23 Firmen und Privatleuten sowie der Raiffeisenbank, der Volksbank und der Sparkasse mit Geld- und Sachspenden unterstützt. Dank der Zuschüsse der Marktgemeinde, des Förderhöchstbetrages des Landkreises Günzburg und der Gelder vom Bayerischen Landessportverband sei die Finanzierung von Anfang an auf einem sicheren Fundament gestanden. In diesem Zusammenhang dankte Brenner 32 ehrenamtlich tätigen Facharbeitern aus dem Kreis der VfR-Mitglieder und ganz besonders Richard, Franz und Gerhard Schmid, die für die Fundamente allein 3982 Kilogramm Eisen gebogen haben. Dank sprach er auch Helmut Ganser für dessen vielfältige Unterstützung und Vermittlung von äußerst günstigem Material aus.

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"Doch ohne das Ehepaar Ewald hätten wir das Projekt nicht stemmen können", schloss Brenner seine Dankadresse. Er stellte noch einmal fest: "Wenn alle Zuschüsse bei uns eingegangen sind, lässt sich feststellen, dass der Hauptverein lediglich für die Zwischenfinanzierung seinen finanziellen Beitrag leisten muss."

"Von Nichts kommt nichts", dankte Bürgermeister Hans Reichhart dem Verein, Sponsoren und ehrenamtlich Mitwirkenden für den Bau der Tribüne. "In allen schlägt das Herz für den VfR Jettingen. Da knirschte man in den vergangenen zwei Jahren nicht mit den Zähnen, wenn mehr Einsatz als geplant eher die Regel als die Ausnahme war," stellte Reichhart fest.

Spende für Brunnen

Gestimmt hat auch die Gönnerlaune vieler Mitglieder und Ehrengäste, als Turnabteilungsleiterin Ursula Walz und ihre Helferinnen einen Brunnenlauf starteten. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Bürgermeister Reichhart liefen für "gutes Spendengeld" abgesteckte Runden. Am Ende waren es 927 Euro für die Bohrung eines Brunnen im afrikanischen Burkina Faso, der Heimat von Pater Emanuel, der in der Jettinger Pfarrei tätig ist.

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