Neubau

15.02.2017

Cancom wächst weiter

Die Firma Cancom erweitert ihren Betrieb in der Messerschmittstraße. Eine neue Halle für Logistik und Service soll noch in diesem Jahr gebaut werden.
Bild: Ott Architekten

Die Jettinger Firma investiert über 13 Millionen. Was im Gewerbegebiet geplant ist.

Die Firma Cancom investiert wieder einmal kräftig in den Standort Jettingen-Scheppach: 13,5 Millionen Euro investiert der Anbieter für IT-Infrastruktur und IT-Services in den Neubau einer Logistikhalle und Service-Factory. Das teilte Andreas Holme, Vice-President der Cancom GmbH, auf Anfrage mit. Der Bau- und Umweltausschuss musste in seiner jüngsten Sitzung mehrere Befreiungen für das Projekt erteilen, hatte jedoch keinerlei Einwände.

Was in der Messerschmittstraße entstehen soll, lobte Bürgermeister Hans Reichhart als eine „architektonisch besondere Sache“. Auf 9500 Quadratmetern Fläche wird eine 180 Meter lange, 52 Meter breite und circa zehn Meter hohe Halle gebaut. Dabei handelt es sich laut Andreas Holme nicht um eine reine Logistikhalle, sondern in erster Linie um eine sogenannte Service-Factory. An diesem Ort sollen künftig alle Arten von IT-Geräten so konfiguriert werden, dass der Kunde am Ende ein voll installiertes System empfängt und sofort damit arbeiten kann.

Problem am Standort in der Messerschmittstraße: An dieser Stelle wimmelt es laut Bürgermeister Hans Reichhart von Torflinsen, bis in eine Tiefe von 4,50 Metern. Der Unternehmer ist deshalb gezwungen Boden auszutauschen. Das Gremium stimmte dafür, grünes Licht müssen aber letztlich das Landratsamt und das Wasserwirtschaftsamt geben.

Cancom wächst weiter

Zwischen 20 und 25 neuen Arbeitsplätzen könnten künftig entstehen, sagte Andreas Holme auf Nachfrage. Die Zahl sei realistisch, unter Umständen könnten es aber auch noch mehr werden. Die Zahl der bestehenden Arbeitsplätze beläuft sich auf 330. Ziel ist laut Holme, den Standort Jettingen-Scheppach langfristig zu sichern und zu stärken. Wenn alles nach Plan verläuft, soll die neue Halle noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Die Gemeinde sieht das gern, Bürgermeister Hans Reichhart bezeichnete das Projekt „als eine weitere Perle, die an die Kette gefügt wird“. Er freue sich besonders darüber, dass mit Cancom erneut eine ortsansässige Firma erweitere. Neben dem IT-Dienstleister erweitert derzeit ein halbes Dutzend namhafter Unternehmen oder plant Neubauten im Scheppacher Gewerbegebiet. Während die neuen Logistikhallen der Firmen Auerhammer und Stegherr schon stehen, packen neben Cancom auch Robatherm, Roma und Ludo Packt ihre Projekte heuer an (wir berichteten). Reichhart betonte, dass es eine große Stärke der Gemeinde sei, „dass fast jeder Betrieb Platz zum Ausbauen hat“.

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