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Jettingen-Scheppach

22.07.2020

Dachstuhl wird bei Brand in Jettingen völlig zerstört

Der Dachstuhl eines Wohnhauses in Jettingen brannte am Dienstagnachmittag, 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Bild: Mario Obeser

Der Schaden an einem Wohnhaus in Jettingen beläuft sich auf über 100000 Euro.

In einem zu einem Wohnraum ausgebauten Dachstuhl in einem Einfamilienhaus in Jettingen hat es am Dienstag gebrannt. Die beiden Bewohner des Hauses blieben unverletzt, es entstand jedoch großer Sachschaden.

Der Bewohner hielt sich nach eigenen Angaben im Garten auf und hörte gegen 16.20 Uhr das Knistern eines Feuers. Als er nachschaute, entdeckte er den Brand. Es wurden mehrere Feuerwehren, der Rettungsdienst und die Polizei in die Krankenhausstraße alarmiert. Durch die Flammen aus dem Dachfenster wurde die Hausanschlussleitung so heiß, dass diese im Bereich über dem Fenster auseinander schmolz und durchtrennt wurde. Die offenen Leitungsenden lagen zwischen Fürst und Dachfenster, was für die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung stark erschwerte.

Brand: Feuerwehr setzte über die Drehleiter eine Löschlanze ein

Es verging einige Zeit, bis der Energieversorger eintraf und die Leitung spannungsfrei schalten konnte. Dann erst konnte das Dach weiter geöffnet werden, um an die Brandnester zu kommen. Zwischenzeitlich setzte die Feuerwehr Burgau über ihre Drehleiter auch eine Löschlanze ein, mit der sie über die Giebelseite in den Fürst Wasser sprühte, um so das Feuer einzudämmen. Während der Löscharbeiten kam es zu einem starken Regenschauer, der binnen Minuten für durchnässte Einsatzkräfte sorgte, ihnen aber beim Ablöschen in die Karten spielte.

Dachstuhl wird bei Brand in Jettingen völlig zerstört

Wie der Erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Jettingen Markus Schmucker berichtete, waren vier Atemschutzgeräteträger im Hausinneren und die Drehleiter im Außenbereich eingesetzt. Er habe das oberste Ziel gehabt, die Feuerwehrleute vor einem möglichen Stromschlag zu schützen, daher musste die Brandbekämpfung bis zur Stromabschaltung in den Hintergrund rücken. Er lobte zudem die gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, diese funktionierte „Hand in Hand“, so Schmucker.

Beim Brand in Jettingen waren 80 Feuerwehrleute im Einsatz

Im Einsatz waren die Feuerwehren Jettingen, Scheppach und Burgau sowie Kräfte der Kreisfeuerwehrinspektion Günzburg mit insgesamt 80 Mann, der Rettungsdienst samt Einsatzleiter Rettungsdienst und die Polizeiinspektion Burgau. Durch das Feuer wurde der Dachstuhlbereich völlig zerstört zerstört und ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Die Polizei beziffert den Sachschaden auf mindestens 100000 Euro. Die Brandursache ist bislang noch unklar. Die Ermittlungen wurden zunächst vom Kriminaldauerdienst Memmingen geführt und von der Kriminalpolizei Neu-Ulm übernommen. (zg/obes)

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