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Burgau

09.07.2016

Der Vorhang für das neue Neue Theater hebt sich im Oktober

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Im Oktober wird in den neuen Räumen des Neuen Theaters Eröffnung gefeiert. Robert Baumeister investiert knapp 800000 Euro.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Halle eines ehemaligen Teppichgeschäfts im Burgauer Industriegebiet wird zur Spielstätte. Das Programm zur Eröffnung steht bereits.

Nach Schwierigkeiten mit dem Vermieter der Räume an der Burgauer Tellerstraße (wir berichteten)musste eine Lösung für das Neue Theater her. Denn ob es dort weiter geht, wusste lange niemand. Also kaufte die Familie Baumeister – Robert Baumeister ist der Vorsitzende des Fördervereins – ein ehemaliges Teppichgeschäft an der Robert-Bosch-Straße im Industriegebiet und lässt es jetzt zur neuen Spielstätte herrichten. Das ehemalige Lager ist bereits zu einer Art Amphitheater geworden, der Verkaufsraum zum Foyer mit Theke. Außerdem gibt es ein kleines Büro, Übungsräume und eine Teeküche. Bis zu 190 Zuschauer können sich künftig die Stücke anschauen.

Das Eröffnungswochenende ist bereits auf den 15. und 16. Oktober terminiert. Samstags beginnt die Spielzeit im neuen Haus um 19 Uhr mit der Premiere des Stücks „Der nackte Wahnsinn“, sonntags gibt es von 11 bis 17 Uhr Unterhaltung und ein Improvisationstheater mit einer Versteigerung von Bildern gemeinsam mit den Künstlern von Off-Art zugunsten der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung. Dass das Theater ab dann in neuen Räumen zu sehen sein wird, ist auch nicht mehr zu übersehen, denn die Außenbeleuchtung mit dem Logo ist bereits installiert an dem ehemaligen Teppichgeschäft.

Dass es diese Räume geworden sind, ist übrigens dem Zufall zu verdanken, dass Dörte Trauzeddel eines Tages an dem Gebäude vorbeispaziert ist, sagt Baumeister. Die Regisseurin und Schauspielerin, die das Theater zusammen mit Vera Hupfauer leitet, sah das Zu-vermieten-Schild. Baumeister führte dann mit dem Eigentümer die Verhandlungen und erreichte, dass er die Halle nebst großzügiger Rasenfläche und Parkplätzen kaufen konnte. Insgesamt knapp 800000 Euro investiert er, alleine 450000 für den Umbau, da sich seine ganze Familie dem Theater verschrieben habe. Die Räume in der Innenstadt haben den Vorteil, dass es für die Besucher nicht weit bis zur nächsten Gastronomie ist, am neuen Standort ist das Thema Lärm hingegen kein Problem mehr. Außerdem bietet es auch die Möglichkeit, die Außenflächen zu nutzen und viel Platz etwa für die Theaterpädagogik mit dem Kindertheater.

Baumeister betont, dass es hier auch nicht um eine Konkurrenz, sondern um eine Ergänzung zur Burgauer Kapuziner-Halle gehen soll. Denn was dort angeboten wird, gibt es an der Robert-Bosch-Straße nicht und umgekehrt. Dem Neuen Theater würden die Räume übrigens zu sehr günstigen Konditionen überlassen, damit der Betrieb überhaupt möglich ist.

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