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Günzburg

09.09.2019

Ein neues Fahrzeug für den Umweltschutz

Die Feuerwache, die gerade im Herzen von Günzburg gebaut wird, hatte ihren ersten großen Einsatz beim traditionellen Appell der Feuerwehr mit Ehrungen.

Das kann der neue Gerätewagen Gefahrgut der Feuerwehr Günzburg. Aktive Mitglieder wurden geehrt.

Die neue Feuerwache der Stadt Günzburg in ihrem Rohbau-Status sollte beim Gartenfest der Feuerwehr allenfalls eine Nebenrolle spielen und mit Führungen inspiziert werden können. Doch Tiefdruckgebiet Hans und sein Dauerregen ließen die Verantwortlichen umplanen. Und so fand der traditionelle Appell mit allen Stadtteilwehren und Werksfeuerwehren von Arkema und Bezirkskrankenhaus nicht auf dem Schlossplatz, sondern in der großen Fahrzeughalle der neuen Feuerwache statt.

Mit christlichem Segen ist künftig der neue Gerätewagen Gefahrgut unterwegs.

Vor einem der acht Tore parkte der neue Gerätewagen Gefahrgut, der von der katholischen und evangelischen Geistlichkeit seinen Segen bekam, und künftig im ganzen Landkreis zum Schutz der Umwelt eingesetzt wird. Das Fahrzeug ersetzt seinen 30 Jahre alten Vorgänger und bietet modernste Möglichkeiten gefährliche Stoffe und Flüssigkeiten nachzuweisen, umzupumpen oder zwischenzulagern.

Landkreis und Land Bayern zahlen

„Wir haben viel Herzblut in das Auto gesteckt“, bekannte Stadtbrandinspektor Christian Eisele. Ziel sei es gewesen das Fahrzeug so auszubauen, dass man sich beim Einsatz nicht gegenseitig im Weg stehe. Bezahlt wurde der Gerätewagen Gefahrgut vom Landkreis und Land Bayern. Zum Appell gehört auch die Ehrung von Aktiven der Günzburger Wehr. Benjamin Mader wurde für 25 Jahre im aktiven Dienst geehrt, Klaus Demharter, Robert Prokscha und Raimund Wesely für 40 Jahre. Gerhard Jauernig, Vorsitzender des Feuerwehrvereins und Oberbürgermeister, wünschte den über 100 Feuerwehrleuten, die in der Fahrzeughalle vor dem Dauerregen geschützt waren, wenig Einsätze, immer die Chance Hilfe bringen zu können, eine sichere Heimkehr und vor allem den Günzburger Feuerwehrdamen und -herren gute Nerven für die Zeit des Neubaus bei laufendem Betrieb am Standort.

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Kommandant aus Kärnten überreicht Leistungsabzeichen

Zum Gartenfest war Werner Obermann, 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Obervellach aus Kärnten in Österreich gekommen. Unter großem Applaus verteilte er an zehn Günzburger Aktive das Leistungsabzeichen, das sie im Juni in der Gästewertung beim Bezirksleistungsbewerb in Kärnten erworben hatten.

Ein Geschenk auf vier Rollen hatte Ferdinand Munk mitgebracht. Im Namen der Munk-Gruppe und der Günzburger Steigtechnik schenkte er der Günzburger Jugendfeuerwehr den bayernweit ersten Rollcontainer, der vom Beamer, über Leinwand, Tischen bis hin zu geräumigen Schubladen für Material alles enthält, was eine Jugendfeuerwehr für ihre Arbeit benötigt.

Wer sich nach dem Premieren-Einsatz der Fahrzeughalle, die im Übrigen auch akustisch bei den Beiträgen des Freien Fanfarenzugs überzeugte, im Rest des Rohbaus umschauen wollte, konnte dies bei einer der vielen Führungen tun. „Zeitplan und Kosten sind im grünen Bereich“, sagte Gerhard Jauernig zur Freude von Bürgermeistern, Stadträten und den vielen ehrenamtlichen Aktiven.

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