Newsticker

Markus Söder moniert: Die Corona-Pandemie werde schöngeredet

26.03.2015

Ein solider Haushalt

Positive Bilanzin Dürrlauingen

Kämmerin Bettina Schön von der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang hat den Haushaltsplan für das Jahr 2015 der Gemeinde Dürrlauingen vorgestellt. Das Volumen des Verwaltungshaushalts steigt um rund 120000 Euro auf knapp 2,2 Millionen Euro. Der Vermögenshaushalt sinkt von fast 1,5 Millionen auf knapp 669000 Euro. Das sei auf ein kleineres Investitionsvolumen zurückzuführen. Kredite zur Finanzierung von Ausgaben des Vermögenshaushaltes würden nicht aufgenommen, sagte Schön. Ein großer, aber nicht zu vermeidender Posten liegt bei den Personalkosten, die sich auf rund 69000 Euro belaufen. Dies betreffe vor allem die Kindertagesstätte, bei der sich die Gemeinde an den Tarifvertrag halten müsse.

Die durchschnittliche Steuerkraft pro Einwohner liege in Dürrlauingen mit 499,14 Euro nach wie vor unter dem Landesdurchschnitt von 588 Euro, teilte Schön weiter mit. „Seit 1. Januar 2013 ist die Gemeinde Dürrlauingen schuldenfrei“, erklärte sie. „Ich hoffe, dass es klappt, dass wir auch in diesem Jahr wieder einen leichten Überschuss erwirtschaften.“ Gegen die Haushaltssatzung gab es keine Einwände, sodass die Räte ihr zustimmten.

Außerdem ging es um den Bau eines Schweinestalls für 768 Tiere sowie die Nutzungsänderung des südlich gelegenen Stalls. Der Antrag kommt von Ratsmitglied Peter Wiedemann. Die bisherige Anlage sei veraltet und werde künftig als Lager und Staumöglichkeit genutzt. Das Bauvorhaben befinde sich im Außenbereich und sei nach der bauplanungsrechtlichen Prüfung zulässig, sagte Bürgermeister Edgar Ilg. Das Landratsamt fordere aber eine klare Aussage, was mit dem alten Stall geschieht. Außerdem seien eine immissionsschutzrechtliche Prüfung sowie ein Geruchsgutachten nötig. Wiedemann versicherte auf Nachfrage der Gemeinderäte, dass der neue Stall eine neuere Ablufttechnik beinhalte und daher eine wesentlich höhere Geruchsminderung zu erwarten sei. Daher stimmten die Räte dem Bauvorhaben einstimmig zu.

Im Jahresbericht der Verkehrsüberwachung machte Ilg dann die Bedeutung der monatlichen Messtermine sowie der 17856 kontrollierten Fahrzeuge deutlich. Vier Mal sei in der Gemeinde innerorts eine Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Drei Mal habe die Polizei den Rasern den Führerschein entzogen. Die Bußgelder für die insgesamt 511 Verstöße beliefen sich auf fast 11000 Euro, fasste Ilg zusammen. (krij)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren