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10.03.2009

Eisenbahn, die krachte, Dickmadam, die lachte

Leipheim Es sind echte Klassiker, die sich das Faks-Theater für seine Kinder-Produktion "Eine kleine Dickmadam" - zu sehen am vergangenen Sonntag im Leipheimer Zehntstadel - ausgesucht hat. Kinderlieder, die nicht nur jedes Kind, sondern auch jeder Erwachsene aus dem Stand mitsingen kann: Den Bi-Ba-Butzemann, die drei Chinesen mit dem Kontrabass, die nudeldicke Dirn und ihr spannenlanger Hansel: Sie alle haben schon viele Generationen von Kindern begleitet.

Das Faks-Theater hat die alten Freunde aus der Kindheit aufgepeppt. Und so hat die gar nicht dicke "Dickmadam" Karla Andrä auf ihrer Reise mit der Eisenbahn und ihren Musikern Florian Holzhauser, Josef Holzhauser und Uli Fiedler die "Chinesen" als Chanson und den Butzemann als Jazzer im Gepäck, sodass sie auch den Erwachsenen Spaß machen beim Zuhören und Fingerschnippen.

Doch für die spielen sie ja nicht, sondern für das hochkonzentrierte Publikum, das sich auf der Matte vor der Zehntstadelbühne lümmelt, kuschelt oder gespannt hingesetzt hat. Ganz kleine Zuschauer sind es, manche noch den Schnulli im Mund. Und bei ihnen kommt die einstündige Reise der Dickmadam, die musikalisch auf der "Schwäbschen Eisebahn" reist, so gut an, dass schon bald mitgesungen und irgendwann auch begeistert getanzt wird. Und wenn die Eisenbahn kracht und die Dickmadam lacht, ist es ganz egal, dass der Zug nur aus drei Holzstühlen besteht: In der Fantasie der Kinder rollt der Zug über glänzende Schienen.

Schon lange nicht mehr versucht

Mit sparsamen Requisiten erzählen die Augsburger Theaterleute eine Geschichte, die bei den Kindern noch lange nachklingt - und ein bisschen auch bei den Erwachsenen, die sich dabei ertappen, dass sie "Wiede wiede wenne heißt meine Putthenne" doch tatsächlich noch auswendig singen können - es aber schon viel zu lange nicht mehr versucht haben.

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