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20.07.2010

Geld aus der Glücksspirale für die St. Veitskirche

Die St. Veitskirche in Leipheim erhält zur Renovierung des Kirchendaches einen Fördervertrag in Höhe von 50 000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Geld kommt von der Glücksspirale. Das Foto zeigt (von links) Stadtrat und stellvertretender Fördervereinsvorsitzender Erich Broy, Dr. Bernt von Hagen (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Pfarrer Gerhard Oßwald sowie Gunter Freissle und Beatrix Numberger (Staatliche Lotterieverwaltung). Fotos: Bernhard Weizenegger
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Die St. Veitskirche in Leipheim erhält zur Renovierung des Kirchendaches einen Fördervertrag in Höhe von 50 000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Geld kommt von der Glücksspirale. Das Foto zeigt (von links) Stadtrat und stellvertretender Fördervereinsvorsitzender Erich Broy, Dr. Bernt von Hagen (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Pfarrer Gerhard Oßwald sowie Gunter Freissle und Beatrix Numberger (Staatliche Lotterieverwaltung). Fotos: Bernhard Weizenegger

Leipheim Das Geld kommt aus der Glücksspirale und wird die Sanierung der St. Veitskirche in Leipheim ein ganzes Stück weiter bringen: 50 000 Euro stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für die Arbeiten an dem Gebäude bereit. Der Leiter des Ortskuratoriums Augsburg/Schwaben der Stiftung, Dr. Bernt von Hagen, übergab den Fördervertrag gestern an den evangelischen Pfarrer Gerhard Oßwald.

Bei strahlendem Sonnenschein nahm der Leipheimer Geistliche den Vertrag vor der Kirche entgegen. Er rechnet damit, dass allein für den ersten Bauabschnitt 1,6 Millionen Euro anfallen. Der Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz soll in die Renovierung des Dachstuhls und in Zimmererarbeiten gesteckt werden.

Dr. Bernt von Hagen begründete die Entscheidung für die Unterstützung der Stiftung unter anderem damit, dass es sich bei St. Veit um eine der herausragenden Kirchen im Landkreis handle. Nachdem das Gebäude eine Pfarrkirche ist, stünden jedoch keine Mittel aus dem Entschädigungsfonds des Staatsministeriums zur Verfügung. "Wir haben schon lange überlegt, wie wir diesen Dachstuhl in den Griff bekommen", fügte von Hagen hinzu.

Mit dem Geld aus der Glücksspirale soll dies nun leichter gelingen. Beatrix Numberger von Lotto Bayern schätzte, dass etwa 60 Prozent des Stiftungsetats von der Glücksspirale kommen. Wer damit unterstützt wird, entscheide am Ende die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. In diesem Fall musste allerdings auch Numbergers Kollege Gunter Freissle, Bezirksstellenleiter der Staatlichen Lotterieverwaltung in München, schnell feststellen: "Das Geld ist hier gut angelegt." Vor allem spätere Umbauten dürften dem Dachstuhl der Kirche schwer zugesetzt haben. Zudem drückt sein Gewicht die Mauern nach außen. Selbst wenn der Dachstuhl saniert ist, wird es also noch viel zu tun geben rund um die alten Mauern im Leipheimer Zentrum.

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Farbkonzept steht

Inzwischen steht nun auch das Farbkonzept fest. Wie Pfarrer Oßwald erklärte, soll die Außenfassade nach derzeitigen Plänen eines Tages in gebrochenem Weiß erstrahlen und das Fachwerk in einem dunkleren Rotton. Das gilt auch für das Maßwerk, wie die steinernen Fassungen der Fenster genannt werden. Der Stiftungsvertreter ging gestern davon aus, dass diese Farbauswahl der ursprünglichen Farbgebung zur Zeit der Erbauung entsprechen würde.

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