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Gemeinderat

13.09.2019

So geht es mit der Mehrzweckhalle in Kissendorf weiter

Spätestens Anfang Sommer 2020 soll die Sanierung der Mehrzweckhalle in Kissendorf abgeschlossen sein. Seit mehr als einem Jahr ist die Halle aufgrund Einsturzgefahr für Schulsport, Vereine und Veranstaltungen gesperrt.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Arbeiten an der Mehrzweckhalle in Kissendorf verzögern sich. Bis spätestens Anfang Sommer 2020 soll die Sanierung abgeschlossen sein.

Bei der Sanierung der Mehrzweckhalle in Kissendorf gibt es immer wieder Überraschungen. Seit über einem Jahr ist die Halle wegen Einsturzgefährdung für die Schulkinder und Vereine gesperrt ( Statt einem neuem Dach kommt jetzt eine Generalsanierung ). Architekt Joachim Wolf informierte den Gemeinderat Bibertal über den aktuellen Stand.

„Wenn es gut läuft, ist bis Ende nächster Woche das neue Dach dicht. Wir sind immer wieder auf Situationen gestoßen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Maurer und Zimmerer mussten oft umplanen“, sagte Wolf. Ein Wermutstropfen sei der durch eine Erkrankung nötig gewordene Wechsel des Ingenieurbüros für Elektrotechnik gewesen. Auch das habe letztlich Zeit gekostet. „Doch ich bin zuversichtlich, dass wir im späten Frühjahr oder Anfang des Sommers 2020 fertig werden“, so Wolf.

Bibertaler Gemeinderat stimmt für die teurere Lösung

In der Gemeinderatssitzung musste über die geeignete Lüftung der Mehrzweckhalle entschieden werden. Ingenieur Hans-Dieter Kunzi hatte zwei Varianten ausgearbeitet. Entweder den Einbau der Lüftungstechnik in die dann quasi nicht mehr vorhandene Bar unter der Bühne mit Zu- und Abluftkanälen an der Außenseite oder gleich die Aufstellung der kompletten Technik im Freien an der Ostseite des Gebäudes. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für die etwas teurere Lösung, einen Kreuzstromwärmetauscher im Freien aufzustellen.

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Damit ist nicht nur der Fortbestand der Bar gesichert, was vielen Gemeinderäten in ihren Wortmeldungen wichtig war, sondern die Zuluft ist auch feuchter, als die bei einem in der Bar aufgestellten Rotationswärmetauscher. Gekühlt wird die Zuluft auch, was sich gerade in den Sommermonaten günstig auswirkt, aber nicht den Effekt einer klimatisierten Halle hat. Darauf wies Kunzi ausdrücklich hin. Die Lüftung wird rund 140000 Euro netto kosten.

Das waren die weiteren Themen im Gemeinderat

Wer die schmale Ortsverbindungsstraße zwischen Schneckenhofen und Kleinkissendorf nutzt, hat die im Straßenbankett verlegten Rasengittersteine schon bemerkt. Auch diese waren Thema in der Sitzung. „Auf einer Länge von zweimal 100 Metern wurden sie testweise einmal in Beton und einmal in Kies verlegt. Jetzt können wir über den Winter Erfahrungen sammeln und gegebenenfalls im Frühjahr neue Streckenabschnitte sanieren“, informierte Preußner.

Auch Bibertal wird sich beim Thema Datenschutz dem Konzept eines zentralen Datenschutzbeauftragten beim Landratsamt Günzburg anschließen. Der Rat stimmte einstimmig der dafür nötigen Zweckvereinbarung zu.

Nicht locker lassen möchte Bibertal beim Thema einer Fußgängerampel an der Friedenstraße in Höhe von Grundschule, Kinderhaus und Mehrzweckhalle. Gemeinderat Martin Scheer (CSU) hatte gleich den 1. Schultag genutzt um Fußgänger und Kraftfahrzeuge zu zählen. „Morgens haben wir zwar einen Lotsendienst, doch den Rest des Tages sind Fußgänger auf sich allein gestellt.

"Viel zu gefährlich"

Das ist viel zu gefährlich“, sagte Scheer. Bürgermeister Preußner wies darauf hin, dass bei der Neugestaltung von Parkplatz und Bushaltestelle alles Technische für eine Fußgängerampel schon vorbereitet im Boden liege. Preußner: „Wir sollten jetzt zählen und dann mit Zahlen und Fakten die Fußgängerampel beantragen.“

Bei der letzten Verkehrsschau mit Landratsamt und Polizei habe die Fußgängerampel nicht die nötige Zustimmung bekommen, erinnerten sich die Gemeinderäte. Für eine Ampel sprach sich auch Sabine Uebelhör (SPD) aus: „Wir haben dort nicht nur eine Schule, sondern auch die Mehrzweckhalle.“

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