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12.02.2015

Verkehr und Bauprojekte im Blick

Womit die Freien Wähler in Günzburg sich in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen

Der Verkehr und das Thema Bauen stehen im Fokus bei den Freien Wählern in Günzburg. Bei ihrer Klausurtagung haben die Mitglieder die für ihre Stadtratsarbeit anstehenden Themen intensiv diskutiert.

Da die Nachfrage nach preisgünstigen Wohnungen immer wieder an die FW-Stadträte herangetragen werde, gelte es im Stadtrat uneingeschränkte Unterstützung zu leisten, wenn Investoren in Wohnobjekte investieren wollen, die diesen Wohnraumbedarf abdecken können, berichten die Freien Wähler. Eine Erfassung leer stehender Wohnungen, beispielsweise im Altbaubereich, könne hier eine wirksame Unterstützung für Neubelegungen bedeuten, heißt es in einer Presseerklärung. In gleicher Weise könne mit der Erfassung unbebauter Grundstücke oder nicht mehr genutzter Gebäude in der Stadt und in den Stadtteilen bauwilligen Bürgern eine Möglichkeit für ihren Ansiedlungswunsch eröffnet werden. Hierzu schlagen die Freien Wähler vor, den Bauwerbern für ihre Investition auf solchen Grundstücken ebenfalls einen Familienzuschuss zu gewähren, wie das bereits in den Neubaugebieten gehandhabt wird. Die Erfassung solcher Grundstücke und Gebäude sieht FW-Vorsitzender und 2. Bürgermeister Anton Gollmitzer, zusammen mit der Leerstandserfassung von Wohn- und Geschäftsräumen, als wichtiges Aufgabengebiet im Bereich des Gebäudemanagements.

Bezüglich der Einstellung eines Citymanagers seien für die Freien Wähler mit der zwischenzeitlich erfolgten Gründung des Cityvereins die notwendigen Voraussetzungen geschaffen worden. Die Realisierung dieser neuen Stelle sehen die Freien Wähler jedoch nur dann als gesichert an, wenn von den örtlichen Handels- und Gewerbebetrieben, die dafür notwendigen Finanzierungsbedingungen mitgetragen werden.

Zur Steigerung der Attraktivität des Marktplatzes gilt für die Freien Wähler als vordringliche Aufgabe die Verbesserung des Pflasterbelages im Fußgängerbereich. Vorschläge, welche die Lösungen in anderen Städten aufzeigen, seien in diesem Zusammenhang bereits bei der Stadtverwaltung eingereicht worden. Im Thema Barrierefreiheit sehen die Freien Wähler grundsätzlich eine Daueraufgabe, der bei allen Entscheidungen zur Gebäude- und Verkehrswegegestaltung das Hauptaugenmerk gelten müsse.

Im Bereich der Verkehrswege sieht die FW-Fraktion, nach Abschluss der Bauarbeiten für das neue Amtsgericht, die Sanierung von Ichenhauser Straße mit Albert-Höfer-Straße eine dringliche Maßnahme. Dabei müsse die Auffahrt Scherisberg einbezogen werden und ein Treppenaufgang gegenüber der Egelseegasse enthalten sein.

Der weitere Ausbau der Ulmer Straße von der Weißenhornerstraße zum Pfarrhofplatz stehe als eine weitere große Straßenbaumaßnahme an. Dabei müsse der Ausführung der Einmündung der Weißenhorner Straße einer intensiven Vorplanung unterzogen werden, so der Fraktionsvorsitzende Manfred Proksch. Vor allem der abendliche Verkehr aus Richtung des Bahnhofs zeige, dass der Verkehrsfluss bereits am Pfarrhofplatz stocke, die Ursache jedoch an der Ampel bei der Weißenhorner Straße liege, da die Linksabbieger in Richtung Wasserburg die rechte Spur gerade aus in Richtung Leip-heim blockieren.

Ungeteilte Zustimmung findet bei den Freien Wählern die geplante Fußgängerunterführung der B10 bei der Zufahrt nach Leinheim. Mit dieser Baumaßnahme würde nicht nur die Sicherheit auf dem Schulweg verbessert, sondern es würde damit für alle Bürger eine sichere Verbindungsachse zwischen den Stadtteilen Leinheim, Nornheim und Reisensburg geschaffen. Die Umgestaltung des Übergangs in Höhe Nornheim in Richtung Birket schaffe eine sicherere Überquerungsmöglichkeit der B10.

Die Realisierung einer Hanggarage am Kuhberg sieht die FW-Fraktion derzeit nicht als vorrangige Priorität.

Für Stadträtin Ruth Abmayr stelle die Sanierung der Rebayhalle einen wichtigen Punkt für den Erhalt und die Förderung von Schul- und Vereinssport dar. Die neue Bruno-Merk-Sporthalle biete zwar neue Möglichkeiten für Schulen und Vereine der Stadt, allerdings könnten jedoch auch durch das Belegungsrecht des Landkreises nicht alle Vereinsbelange in gewünschtem Umfang erfüllt werden. Umso wichtiger sei daher, dass die Rebayhalle in ihrer Funktion als Halle für größere Sportveranstaltungen für die Zukunft weiter gerüstet bleibe.

Der Neuausrichtung und Umgestaltung des Günzburger Museums gilt bei den Freien Wähler ein besonderes Augenmerk, um der Darstellung der reichen Geschichte Günzburgs gerecht zu werden. Die beim Neubau des Lutz-Areals zutage gekommenen baulichen Reste aus der Römerzeit seien neben dem Gräberfeld aus römischer Zeit eine weitere historische Sensation, welche den Bekanntheitsgrad Günzburg weiter steigern werde. (zg)

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