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Winterbach

20.02.2021

Vodafone will in Rechbergreuthen und Waldkirch Funkmasten aufstellen

Mobilfunksendeanlagen für einen besseren Empfang: Die Vodafone GmbH beabsichtigt, in der Gemeinde Winterbach, in den Ortsteilen Waldkirch und Rechbergreuthen, das Mobilfunknetz auszubauen.
Bild: Peter Wieser (Symbolbild)

Plus Über das Projekt ist im Winterbacher Gemeinderat diskutiert worden. Und dort kam auch ein Corona-Bonus für die Erzieherinnen des Kindergartens zur Sprache.

Die Vodafone GmbH möchte mit dem Bau zweier neuer Mobilfunksendeanlagen das Mobilfunknetz in Rechbergreuthen und Waldkirch verbessern. Die Gemeinde hat dabei die Möglichkeit, eigene Vorschläge für andere Standorte als in den dargestellten Suchkreisen einzubringen. Allerdings muss dies auch technisch zu realisieren sein. Einer der beiden Suchkreise befindet sich östlich von Rechbergreuthen beim geplanten Solarpark, der andere zwischen Winterbach und Waldkirch. Er finde die Standorte nicht verkehrt und sie befänden sich auch außerhalb der Orte. Andererseits wolle man mit dem Handy auch telefonieren können, bemerkte Bürgermeister Reinhard Schieferle bei der Sitzung des Winterbacher Gemeinderats am Donnerstag.

Bedenken gab es dennoch: Der Standort östlich von Rechbergreuthen sei in Ordnung, der andere aber sollte in jedem Fall weit genug von Waldkirch entfernt sein und sich auch nicht zu nah beim dortigen Kinderspielplatz befinden, betonten Tobias Hämmerle und Georg Baur. Mit der Standortsuche in den vorgeschlagenen Suchräumen zeigten die Räte prinzipiell Einverständnis. Allerdings soll der Hinweis erfolgen, dass die beiden Standorte der Anlagen sowohl für Rechbergreuthen als auch für Waldkirch möglichst weit von der Bebauung weg sein sollen.

Der ehemalige Schießstand in Waldkirch kann umgenutzt werden

Zugestimmt wurde auch der Nutzungsänderung für den ehemaligen Schießstand im Vereinsheim Waldkirch zu einem multifunktionalen Saal. Im Prinzip sei es eine Formsache, damit dieser auch als Saal zur Verfügung stehen könne, sagte Bürgermeister Schieferle. Erforderlich sei ein Brandschutzgutachten und es müssten zusätzliche Stellplätze nachgewiesen werden, die entlang der Straße vorgesehen seien.

Für die Beschaffung von Bedarfsmaterial für die Feuerwehren Winterbach und Rechbergreuthen – im Wesentlichen handelt es sich um Handlampen und Schlauchmaterial, das altes ersetzen soll – liegt ein Angebot in Höhe von knapp 2400 Euro vor. Mit dem Lieferanten sei man in der Vergangenheit stets zufrieden gewesen und auch der Service passe. Allerdings soll noch ein Vergleichsangebot eingeholt werden. Weiter wurde für den Friedhof in Waldkirch die Beschaffung eines Behälters für Split zum Aufkiesen und Ausbessern der Friedhofswege beschlossen, nachdem dieser nur lose zur Verfügung steht.

Bekommen Erzieherinnen in Winterbach einen Corona-Bonus?

Christina Wörner regte an abzuklären, ob denn für die Erzieherinnen des Winterbacher Kindergartens ein Corona-Bonus, bei dem sich der Freistaat beteilige, ausbezahlt werden könne. Sie hätten weit über die Notbetreuung hinaus sagenhafte Arbeit geleistet, indem sie auch die Kinder zu Hause betreut hätten, indem sie immer wieder Pakete verschickt oder Bastelutensilien und Liedblätter bereitgestellt hätten. Das sollte man als Gemeinde auch würdigen.

Bürgermeister Reinhard Schieferle pflichtete ihr bei: Die Mitarbeiterinnen gäben sich nicht nur während der Corona-Zeit große Mühe und die Kinder seien dort richtig gut aufgehoben. Er werde sich erkundigen und in der nächsten Sitzung des Rates werde man darüber diskutieren, wie ein solcher Bonus aussehen könnte, versicherte Schieferle.

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