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Landkreis Günzburg

06.11.2015

Zwischenfall im Atomkraftwerk Gundremmingen

Das Atomkraftwerk Gundremmingen
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Zwischenfall im Atomkraftwerk Gundremmingen: Bei der Umsetzung eines Brennelements im Lagerbecken von Block C hat sich der untere Teil eines Brennelements vom Elementkopf gelöst.

Wie die Kraftwerksbetreiber am Freitagnachmittag mitteilten, geschah der Vorfall am Donnerstag. Es handele sich um den Teil, der die Brennstäbe enthält. In seiner geplanten Lagerposition habe sich während des Absetzens der untere Teil des Elements gelöst.

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Er sei durch sein Eigengewicht in seine endgültige Lage gerutscht, wo eine sichere Aufbewahrung gewährleistet sei. Der Brennelementkopf, der zum Anheben und Absenken dient, blieb am Greifer der Lademaschine. Radioaktivität sei nicht freigesetzt worden, auch der Anlagenbetrieb sei nicht beeinträchtigt.

Die Klärung der Ursache wurde demnach gemeinsam mit dem Hersteller eingeleitet. Der Vorfall sei nach den deutschen Meldekriterien in die Kategorie E für Eilmeldung eingestuft und der Aufsichtsbehörde fristgerecht innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden.

Auf der internationalen Bewertungsskala wurde der Vorfall der niedrigsten Stufe 0, was für keine oder eine geringe sicherheitstechnische Bedeutung stehe, zugeordnet. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage habe es nicht gegeben. AZ

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