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16.10.2017

Angeschlagene Günzburger zu schwach

Lukas Rembold ging angeschlagen in die Partie und steuerte drei Tore bei.

A-Jugend verliertgegen Konstanz

Eigentlich wollten die Jungs der Günzburger Handball-A-Jugend nach dem Auswärtssieg gegen Zweibrücken jetzt unbedingt auch in der heimischen Halle erfolgreich sein. Doch schon im Vorfeld hatte sich gezeigt, dass das schwer werden würde. Verletzungs- und krankheitsbedingt konnten viele wichtige Spieler kaum am Training teilnehmen. Im Abschlusstraining am Freitag verletzte sich zu allem Überfluss Spielmacher Lukas Rembold so schwer, dass sein Einsatz beim Spiel auf der Kippe stand. Physio Hans-Peter Beer musste seine ganze Kunst aufwenden, um ihn doch noch einigermaßen spielfit zu machen.

Wie sich das angeschlagene Team gegen die Konstanzer Jungs aus der Affäre zog, war dann doch beeindruckend. In der ersten Halbzeit waren die Spieler von Rudi Jahn, Volker Schmidt und Markus Guckler gefühlt sogar das bessere Team. Bis zur 10:8-Führung stand vor allem die Abwehr sehr gut. Die Weinroten unterbanden schnelle Konstanzer Konterspiel und ließen im Positionsspiel der Gegner nicht viel zu. Leider führten im Angriff vergebene Wurfchancen und einige Schwächen in der Abwehr gegen den starken Joel Mauch trotz einer Überzahl zu einem unbefriedigenden Halbzeitstand von 10:12.

Nach der Pause gelang es dem Günzburger Nachwuchs wieder, den Faden aufzunehmen und den Ausgleich zu schaffen. Das Spiel entwickelte sich zur Freude der Zuschauer sehr spannend und war bis zum 17:17 auf Messers Schneide. In dieser Phase musste jedoch Lukas Rembold endgültig aufgeben, um nicht eine noch schwerere Verletzung zu riskieren. Dieser Ausfall war kaum zu kompensieren. Die Jungs kämpften aufopferungsvoll und waren bis zum 18:20 mit den Gästen vom Bodensee auf Augenhöhe. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre durchaus noch mehr möglich gewesen. Vor allem der Günzburger Rückraum wurde von dem starken Konstanzer Torwart schier zur Verzweiflung gebracht. Immer wieder antizipierte er deren Würfe und stand goldrichtig.

Endgültig auf die Verliererstraße gerieten die Günzburger durch zwei umstrittene Zeitstrafen kurz hintereinander in der 46. und 49. Minute sowie der daraus folgenden Disqualifikation für den starken Halbrechts Frieder Bandlow. Dieser zusätzliche Ausfall war absolut nicht mehr zu kompensieren. So mussten sich die Gastgeber mit einer letztendlich verdienten, wenn auch sehr unglücklichen Niederlage von 24:28 abfinden.

Für die kommende Woche heißt es nun, die so vorbildliche Moral der Mannschaft zu stärken, aber vor allem die angeschlagenen Spieler wieder fit zu bekommen. Auch wenn die erneute Niederlage sehr bitter ist, so können die Trainer dennoch auf der kämpferischen Leistung ihrer Spieler aufbauen. (zg)

VfL Günzburg Chikh (1), Freund; Ruchti (4), Bandlow (4/2), Rembold (3), Rosenberger (3), Stegmann (3), Seel-Mayer (2), S. Jahn (2), Pfetsch (2), Pröbstle, Hämmerle

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