Schießen

10.10.2019

Fendt unterwegs in Australien

Bernhard Fendt

Sportschütze beim WM der Körperbehinderten in Sydney

Memmenhausen Bernhard Fendt ist wohl jedem Schützen im Landkreis Günzburg bekannt. Für den 49-Jährigen aus Memmenhausen ist der Schießsport sein Leben. Er ist sowohl als Funktionär als auch als Schütze in allen drei Schützengauen des Landkreises aktiv. Derzeit allerdings weilt er am anderen Ende der Welt. Denn er hat sich durch gute Platzierungen bei diversen internationalen Wettbewerben für die Weltmeisterschaft der Körperbehindertenschützen qualifiziert, die im australischen Sydney ausgetragen wird.

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Zum Schießsport kam Fendt schon in jugendlichen Jahren. Das Vereinslokal des Schützenvereins seines Heimatortes war die Wirtschaft seiner Oma. Am Schießsport gefallen ihm die Geselligkeit, die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und dass jedes Mal eine neue Herausforderung auf ihn zukommt. 1992 war Fendt zum ersten Mal bei bayerischen Meisterschaften vertreten. Seitdem hat er fast jedes Jahr bei schwäbischen, bayerischen und deutschen Meisterschaften geschossen. Von 2001 bis 2004 war er das erste Mal im Nationalteam. Dann pausierte er wegen beruflicher Weiterbildungen. 2014 schloss er sich wieder dem deutschen Nationalkader an.

Seine größten sportlichen Erfolge waren die Teilnahmen an den Paralympics 2004 und 2016. Für die WM in Australien strebt er eine Finalteilnahme mit dem Kleinkaliber-Liegendgewehr an sowie vordere Plätze mit der Mannschaft. Für die Mannschaftswertung werden die einzelnen Leistungen der drei Teammitglieder zusammengerechnet. Bernhard Fendts Mannschaftskameradinnen sind Natascha Hiltrop (Hessen) und Elke Seeliger (Niedersachsen). Der Memmenhauser hat sich auf das Großereignis auf drei verschiedene Arten und Weisen vorbereitet, nämlich durch ein Trainingslager, Heimtraining und Trockenanschläge.

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