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Handball

01.02.2019

Günzburger Damen wollen zurück an die Spitze

Fällt mehrere Wochen verletzt aus: Alena Harder (links).
Bild: Ernst Mayer

In Herzogenaurach geht es um wichtige Punkte. Doch eine Stütze des Teams fällt mehrere Wochen aus

Ein nicht zu unterschätzender Gegner wartet am kommenden Sonntag auf die Damenmannschaft des VfL Günzburg, wenn sie um 12 Uhr beim TS Herzogenaurach II um die ersten Auswärtspunkte in diesem Jahr kämpfen.

Herzogenaurach, berühmt für die großen Sportartikelhersteller Adidas und Puma, kann im Damenhandball auf seine Aushängeschilder stolz sein. Die erste Mannschaft stieg vor zwei Jahren in die Dritte Liga auf und hält sich dort im Mittelfeld. Der umfangreiche Kader des Damenteams ermöglicht es dem Verein, eine starke zweite Mannschaft aufzustellen, die sich fest in der Tabellenmitte der Landesliga Nord hält. Gerne erinnern sich die Günzburgerinnen an ihren Kantersieg gegen Herzogenaurach im ersten Heimspiel in dieser Saison, als sie die Gäste mit einem 20-Tore-Abstand (38:18) förmlich aus der Halle fegten. Diese Schmach wollen die Mittelfranken beim Rückspiel auf alle Fälle wettmachen und den Weinroten zeigen, dass auch sie das Handball-Einmaleins beherrschen.

Die Mädels um die Trainer Jürgen und Peter Kees sind aber mindestens genauso erpicht darauf, die Pläne der Gastgeber zu durchkreuzen und erneut den Sieg für sich zu erkämpfen. Die ganze Woche über wurde an den Schwächen gearbeitet, die zu dem Unentschieden zum Rückrundenauftakt gegen Rimpar geführt hatten.

Vor allem an der Abwehr arbeitete man beim VfL. Auch im Angriff sind die Spielerinnen bestens aufgestellt und haben sich zum Ziel gesetzt, eine optimale Wurfausbeute zu erzielen und vor allem über ihre Teamarbeit den Gegnerinnen das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Ein Wermutstropfen muss allerdings verdaut werden: Alena Harder, die sich gegen Rimpar einen Muskelfaserriss zugezogen hat, wird wohl für die nächsten Wochen ausfallen. Nun muss das Team versuchen, auch ohne die starke Spielmacherin weiter den Platz im oberen Tabellenbereich zu halten und vielleicht sogar die Tabellenspitze zurückzuerobern. (zg)

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