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Jugend-Bundesliga

31.01.2020

Kann Günzburg dem eigenen Beispiel folgen?

Der Gegner ist stark, aber die Weinroten haben ihn schon mal bezwungen

Am Sonntag empfangen die Günzburger A-Jugendhandballer den Erstliga-Nachwuchs des TV Bittenfeld. Anspiel zu dieser Partie der Bundesliga-Pokalrunde ist um 17 Uhr.

Die Württemberger haben bislang nur einen Minuspunkt und sind gefühlt Tabellenführer, obwohl sie wegen eines Spieles weniger als die Konkurrenz offiziell nur auf Rang drei stehen. Zuletzt spielte das Team zu Hause gegen Oftersheim/Schwetzingen 25:25. Müde seien die jungen Helden gewesen, hieß es. Ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt war, darüber streiten sich die Experten.

Dass die Bittenfelder überhaupt in der Pokalrunde gelandet sind, ist nach eigener Einschätzung enttäuschend. Obwohl sich der Verein um seinen engagierten Trainer Jörg Ebermann in Sachen Nachwuchsförderung von Jahr zu Jahr strukturell steigert, läuft es bei der A-Jugend in dieser Saison nicht rund. Top besetzt (einige Spieler kamen schon in der Männer-Bundesliga zum Einsatz) landete man in der Vorrunde nur auf Rang sieben. Zu wenig für einen Favoriten.

Kann Günzburg dem eigenen Beispiel folgen?

Für die Bittenfelder Gesamtstruktur wäre der Klassenerhalt immens wichtig. Kein Erstliga-Nachwuchs möchte sich Quali-Qualen aussetzen. Die Gäste werden am Sonntag also Vollgas geben, um versöhnlich aus der Saison zu gehen.

In der Vorrunde gelang dem VfL Günzburg ausgerechnet gegen Bittenfeld der erste Sieg. Das 28:25 basierte auf der mit Abstand besten VfL-Leistung in dieser Saison. Besonders die Auswahlspieler Louis Dück und Frieder Bandlow zeigten damals famoses Können. Weniger als eine Super-Vorstellung dürfte auch diesmal nicht zu einem Heimsieg reichen. Möglich scheint die Überraschung: Der jüngste Sieg tat der Günzburger Moral gut und ein so starker Gegner sorgt bei einem Außenseiter immer für ein Quäntchen Zusatzmotivation. Trainer Stephan Hofmeister jedenfalls rechnet mit einem Topspiel.

Bei den bayerischen Schwaben haust allerdings ein wenig die Grippe. Linksaußen Tino Pinkl hat es arg erwischt. Auch wird der auffälligste VfL-Abwehrspieler Lukas Bär fehlen, er bestreitet zeitgleich ein wichtiges Spiel mit dem TV Gerhausen. Dafür kommen Louis Dück und Frieder Bandlow ausgeruhter als sonst zum Spiel. Dück darf in der dritten Liga nämlich schon heute am Kreis spielen und hat somit bis Sonntag einen ganzen Tag zur Regeneration. Bandlow ist komplett spielfrei. (zg)

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