21.05.2010

Kein normales Derby

Thomas Gornig (blaues Trikot) steht mit der SpVgg Wiesenbach unter Druck. Nach zwei Niederlagen müssen wieder Punkte her. Foto: Ernst Mayer
Bild: Ernst Mayer

Wiesenbach Es ist ein Duell mit richtungweisendem Charakter. Der Sieger der Begegnung SpVgg Wiesenbach gegen TSG Thannhausen II ist gesichert, darf auch in der kommenden Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga spielen. Der Verlierer befindet sich wieder mitten im Abstiegskampf. Es steht am Samstag (15.30 Uhr) viel auf dem Spiel.

SpVgg-Trainer Christian Müller sieht der Partie angespannt entgegen. "Wir können nur verlieren", sagt der Coach. "Wir spielen gegen einen richtig angeschlagenen Gegner." Dabei hat auch die SpVgg die vergangenen beiden Partien verloren: "Es fühlen sich wohl schon einige zu sicher", sagt Müller. Doch mit 39 Punkten ist aus Sicht des Trainers in dieser "verrückten" Liga kein Team. Zu unberechenbar seien die Ergebnisse der vergangenen Wochen gewesen: "Da gewinnen die unteren Mannschaften auch mal gegen die Spitzenteams. Wir brauchen noch Punkte."

TSG II plagen ganz andere Sorgen

Die bräuchte auch die zweite Mannschaft der TSG Thannhausen ganz dringend. Doch nach den Ereignissen der vergangenen Woche heißt bei der Bayernliga-Reserve momentan das Thema Nummer eins eben nicht Fußball: "Die aktuelle Lage belastet ungemein", gibt TSG-Trainer Armin Berchtold zu. "Es ist schwer, sich da auf den Sport zu konzentrieren." Doch genau das muss dem Trainer gelingen. Immerhin ist auch der derzeitige Tabellensechste nicht endgültig gesichert.

Kein Thema war innerhalb der Mannschaft laut Berchtold, die Saison frühzeitig zu beenden: "Da muss ich wirklich vor allen Jungs den Hut ziehen", sagt Berchtold. "Es kam kein einziger meiner Spieler auf die Idee, jetzt kürzerzutreten, oder die Mannschaft im Stich zu lassen." Dennoch sieht die personelle Situation bei der Bayernliga-Reserve alles andere als gut aus. Nach zuletzt einigen Roten Karten und Verletzungen gehen der TSG II die Spieler aus. Zumal auch die Bayernliga-Mannschaft zeitgleich spielt. "Wir können zum Glück auf vier Spieler aus unserer A-Jugend zurückgreifen", freut sich Berchtold über die Verstärkung. "Sonst wäre es richtig eng geworden."

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