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Kreisliga West

22.10.2018

Kellerkinder tauschen die Plätze

Verursachte einen Elfmeter und durfte am Ende trotzdem jubeln: Jettingens Torwart Daniel Sax.
Bild: Ernst Mayer

Wie Gerhard Grünwied bei Ellzee ein Trainer-Einstand nach Maß gelingt. Jettingen schlägt Offingen

(2:2): 200 Zuschauer im Jettinger Sportpark bekamen bei herrlichstem Fußballwetter eine über weite Strecken ausgeglichene Partie zweier ambitionierter Mannschaften zu sehen.

In den ersten Minuten zeigten sich dabei beide Abwehrreihen noch indisponiert und so konnte zunächst der Jettinger Bernd Forster seine Farben in Front schießen (5.). Postwendend folgte der Ausgleich durch Michael Bugajski (7.). Im weiteren Spielverlauf hatte zunächst der Gast die etwas größeren Spielanteile und ging nach einem Foul von Heimtorwart Daniel Sax durch einen verwandelten Elfmeter von Ismail Bülbül gar 2:1 in Führung (38.). Doch auch hierauf ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Dominik Eppler glich noch vor der Pause für den VfR aus (42.).

Nach dem Seitenwechsel sah man dann einen mehr und mehr überlegenen VfR, der sich für die Leistungssteigerung mit dem 3:2 durch Daniel Heidenberger (56.) belohnte. Offingen gab nicht auf, konnte Dank Gelb-rot für den Jettinger Stephan Brendle (84.) die letzten Minuten gar in Überzahl gestalten. Für den Ausgleich reichte es nicht.

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(0:0): Beide Teams zeigten den gut 220 Zuschauern ein von Beginn an durchaus unterhaltsames Kellerduell – wenn das Ganze auch mehr mit Kampf denn in filigraner Technik ausgetragen wurde. Chancen gab es hüben wie drüben. Die beste in Halbzeit eins vergab SVW-Spieler Thomas Möller, der mit einem etwas lax geschossenen Strafstoß am guten Nachwuchs-Gästekeeper Philipp Hörmann scheiterte. Das sollte sich in Halbzeit zwei rächen, als ein direkt getretener Freistoß von Johannes Fix den Weg sehenswert in die Maschen des Waldstetter Gehäuses fand.

Danach war es dann ein mehr als dürftiges Match, in welchem Waldstetten keine Mittel fand, die Defensive der Ellzeer zu überwinden. Ganz im Gegenteil. Praktisch mit dem Schlusspfiff fuhren die Gäste noch einen Konter und der eingewechselte Marcus Bornschlegl stellte auf 0:2. Damit hat Trainer Gerhard Grünwied bei Ellzee einen Einstand nach Maß hingelegt.

(2:0): Etwas zu deutlich unterlag der Neuling vor 110 Zuschauern gegen die U23 des Landesligisten. Früh gingen die Donaustädter durch Stephan Zeller in Führung (4.). Danach hatte es der VfL jedoch zweimal auf dem Schlappen, den Rückstand zu korrigieren. Unglücklich kam das 2:0 für die Hausherren kurz vor der Pause durch einen verwandelten Elfer von Bernhard Rembold. Doch auch jetzt gab Großkötz noch lange nicht auf, versuchte in den zweiten 45 Minuten noch einmal, Druck aufzubauen und sich Chancen zu erspielen. Dabei lief man jedoch in zwei blitzsaubere Konter, die Bernhard Rembold (71.) und Ömer Güzel (89.) zum 4:0 nutzten.

Dazwischen sahen noch Elias Oberling (81./ FCG) und Markus Reidinger (88./ VfL) Gelb-rot.

(2:0): Nicht wiederzuerkennen gegenüber den guten Leistungen der vergangenen Wochen war der SV Mindelzell. Völlig zu Recht kam man deshalb beim BC mehr als deutlich unter die Räder.

Eine halbe Stunde hielt der SVM den Angriffen der Heimelf stand. Dann folgte durch einen Doppelschlag innerhalb von drei Minuten bereits die Vorentscheidung. Zunächst war Arkadius Maczurek für die Hausherren zur Stelle (30.). Und dann setzte Marco Gerold nur 180 Sekunden später das 2:0 drauf. Im Anschluss hatte man eigentlich nie das Gefühl, dass Mindelzell das Spiel noch drehen könnte. Es klappte einfach nichts an diesem Nachmittag. Und als fünf Minuten nach dem Seitenwechsel Alex Kauter auf 3:0 stellte, war die Sache in Schretzheim erledigt. Nico Hörgeth stellte nach 77 Minuten gar noch auf 4:0, ehe Mustafa Birinci für die Gäste wenigstens den Ehrentreffer erzielen konnte (80.). Doch der Torhunger der Schretzheimer war immer noch nicht gestillt. Mit seinem zweiten Treffer stellte Marco Gerold den Endstand her (86.).

(0:1): Dass der Treffer von Daniel Steck nach zwölf Minuten bereits die Entscheidung gewesen sein sollte, konnte zunächst keiner der gut 100 Zuschauer ahnen. Es war in einem höhepunktarmen Spiel aber so – und Wiesenbach verließ damit auch im sechsten Spiel hintereinander den Platz als Sieger. (diz)

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