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Winterrieden

09.12.2018

Abschiede stehen in der Pfarreiengemeinschaft Babenhausen bevor

Die Außenmauer der Winterrieder Kirche soll saniert werden.
Bild: Diebolder

Pfarrer Manfred Sieglar und Pater Jude verlassen die Pfarreiengemeinschaft Babenhausen im Sommer 2019.

Eine gelungene Mischung aus Information und Unterhaltung hat im Mittelpunkt des Pfarrfamiliennachmittags in Winterrieden gestanden: Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, am ersten Adventssonntag in der stimmungsvoll geschmückten Festhalle ein paar gesellige Stunden zu erleben. Zum letzten Mal dabei waren Pfarrer Manfred Sieglar und Pater Jude, die die Pfarreiengemeinschaft Babenhausen im Sommer 2019 verlassen werden.

Pfarrer Manfred Sieglar blickte auf ein Jahr zurück, das mit der Wahl des neuen Pfarrgemeinderats im Februar sowie der neuen Kirchenverwaltung im November einige Veränderungen mit sich gebracht habe. Der Kirchenverwaltung gehören künftig Markus Bystron, Walburga Schmid, Johanna Walter und Josef Weixler an.

In ihrem Rückblick zählte die neue Pfarrgemeinderatsvorsitzende Judith Schickel zahlreiche Aktivitäten, darunter den Männerfrühschoppen, die Mitgestaltung des Winterrieder Dorffestes und des Kinderferienprogramms, auf. Der Erlös aus der Altpapier- und Altkleidersammlung sei über Pater Almarach von St. Ottilien nach Südafrika geflossen. Mit den Einnahmen aus dem Fastenessen habe man das Projekt von Pater Jude in Nigeria unterstützt.

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Nach Jahren der Planung werde die Renovierung der Kirchenaußenmauer voraussichtlich im Laufe des Jahres 2019 in Angriff genommen, freute sich Kirchenpflegerin Elisabeth Swoboda. Die entsprechenden Ausschreibungen und das weitere Vorgehen sollen während der nächsten Monate vom Projektmanager der Diözese Augsburg veranlasst werden.

Da im Jahr 2018 keine außertourlichen Bau- oder Renovierungsmaß-nahmen ausgeführt wurden, habe sich die Finanzlage der Kirchenverwaltung St. Martin verbessert, berichtete Swoboda. Leider fielen für die alljährlich wiederkehrenden Wartungs- und Überprüfungsarbeiten in Kirche und Pfarrhof immer größere Beträge an. Außerdem müsse die Kirchenverwaltung für Ausstattung und Unterhalt des Gotteshauses, die Bereitstellung des nötigen Sachbedarfs zur Abhaltung der Gottesdienste sowie für Seelsorge und die Entlohnung der kirchlichen Mitarbeiter sorgen. Hinzu kämen die Aufwendungen für den Unterhalt des Pfarrhofs samt Bücherei, Jugend- und Gruppenräumen. Auf der Einnahmeseite listete die Kirchenpflegerin Zuschüsse der bischöflichen Finanzkammer in Höhe von 27 303 Euro, Opfer- und Spendengelder, Einnahmen aus Kirchgeld und Opferlichtern, den Erlös aus dem Alteisencontainer sowie den jährlichen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 1500 Euro auf. Leider habe sich noch immer kein neuer Mesner gefunden, bedauerte die Kirchenpflegerin.

Derzeit seien in der Winterrieder Pfarrkirche 18 Ministranten im Einsatz, berichteten Franziska Grauer und Leonie Sing. Während Madlen Wagner Einblick in die Aktivitäten der katholischen Landjugend (KLJB) gab, legten Regine Zoller den Bericht der Bücherei sowie Hedwig Weixler den der Chorgemeinschaft St. Martin vor. Mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern klang der Nachmittag aus.

Lesen Sie außerdem: In Winterrieden öffnen sich die Adventsfenster

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