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Berufsschule

22.02.2016

Absolventen verabschiedet

Das sind die ausgezeichneten Absolventen der Berufsschule von links mit Schulleiter Klaus Hlawatsch, Justin Maier, Christian Witt, Justine Merkle, Anna Schlathauer, Jasmin Abt, Tobias Knapp, Jana Mager, Janina Weikmann, Maximilian Kneer, Carolina Akharath, Kevin Thanheiser und Bürgermeister Jürgen Eisen. Geehrt und nicht auf dem Bild: Johannes Büchele.
Bild: Langhans

Zweimal vergibt die Regierung von Schwaben eine Auszeichnung

Die Staatliche Berufsschule Illertissen hat mit einer Feierstunde in der historischen Schranne 32 Absolventen verabschiedet. Bei der Veranstaltung sorgte Elena Renz von der Musikschule Dreiklang am Flügel für musikalische Umrahmung und die Schülermitverwaltung für kulinarische Häppchen beim Stehempfang.

Von den Absolventen machten 20 die Ausbildung zum Industriekaufmann, neun wurden Industriemechaniker, zwei wurden Verkäufer und einer Bürokaufmann. Zwölf Berufsschüler schnitten mit einer Note unter 1,5 ab und wurden von der Schule wie von Bürgermeister Jürgen Eisen persönlich mit Preisen ausgezeichnet. Darunter Maximilian Kneer mit dem Notendurchschnitt von 1,0 sowie Justine Merkle mit 1,11, die zudem für ihre Leistung eine Urkunde der Regierung von Schwaben erhielten.

Ihnen allen gab der Schulleiter Klaus Hlawatsch den Rat, etwas innezuhalten, um sich über ihre neue Lage klar zu werden: „Sie können ihre Arbeitsstelle zumeist aussuchen, die Bedingungen sind so richtig gut.“ Über 70 Jahre herrsche Frieden und Freiheit in Deutschland, und der Berufsschulabschluss ermögliche Weiterentwicklung in jede Richtung. Alles keine Selbstverständlichkeiten. Als Schulleiter wünsche er den Absolventen Wertschätzung in Beruf und Gesellschaft und die Freundschaft von Menschen.

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Religionspädagoge Gerhard Müller erinnerte an den Berufsschulbeginn, um festzustellen: „Damals waren Sie anders dagestanden und haben auf den heutigen Tag hingearbeitet.“ Er ermutigte sie, auf innere Impulse für den weiteren Weg zu achten: „Was möchte ich, was würde ich mir wünschen.“ Für die Vorhaben brauche es Unterstützung, nicht alles gehe von allein. Das vermöge der Segen von oben. „Ich möchte Ihnen diesen Segen zusprechen und mit nach Hause geben“, so der Pädagoge, „damit Ihre Pläne gelingen“.

Bürgermeister Jürgen Eisen gab den jungen Leuten mit auf den Weg, Offenheit und Flexibilität zu bewahren, da sich Berufsbilder und Lebenswege im Laufe der Jahre veränderten. Fürs erste seien die Absolventen aber aufgerufen, „als Gesellen ihr Wissen an die neuen Lehrlinge weiterzugeben“, so Eisen. Schulsprecher Sascha Döhrmann brachte die vielen Wünsche und gut gemeinten Lebensweisheiten humorvoll auf den Punkt. Die entlassenen Schüler hätten jetzt alles, um einen eigenen Haushalt zu gründen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen: „Es gibt nichts Besseres, als sein eigenes Ding durchzuziehen“, so Döhrmann. (lor)

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