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Au

11.11.2019

Bürgerversammlung: So steht es um Au

Zwischen Au und Illertissen wird gerast, und der Verkehr könnte durch Baumaßnahmen am Bahnübergang „Zur Aumühle“ noch zunehmen.
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Zwischen Au und Illertissen wird gerast, und der Verkehr könnte durch Baumaßnahmen am Bahnübergang „Zur Aumühle“ noch zunehmen.

Die Bewohner in Au haben an der Arbeit im Illertisser Rathaus wenig auszusetzen. Wie es um den Ortsteil steht und worüber sich die Bürger dennoch beschwerten.

Bei der Bürgerversammlung im Illertisser Ortsteil Au fand Bürgermeister Jürgen Eisen viele Zuhörer. Mehr als 100 interessierte Bürger waren gekommen und sahen sich mit den Ausführungen Eisens zur kommunalen Arbeit wohl ausreichend informiert. Etwas zu meckern gab es dann aber doch: Hans-Joachim Bachmann, ein Bürger aus Au, bemängelte, dass es entlang der Ortsverbindungsstraße nach Illertissen, an der sich auch der kommunale Wertstoffhof befinde, keinen Fahrradweg gebe. Aus eigener Erfahrung wüsste er, dass angesichts der vorbeirasenden Autos die mit Rad und Anhänger zum nahen Wertstoffhof fahrenden Auer Bürger einen gefährlichen Weg hätten. Auch die überholenden Autos laufen Gefahr, mit dem Gegenverkehr zu kollidieren. Sollte, wie geplant, im kommenden Jahr die Verbindungsstraße zwischen Au und Betlinshausen einschließlich des Bahnübergangs „Zur Aumühle“ ausgebaut werden, sei noch mehr Verkehr zu erwarten. „Wer nach Au will, biegt an der Westtangente von der Staatsstraße 2031 ab und fährt von Richtung Süden ins Dorf“, so Bachmann. Umbaumaßnahmen gebe es immer wieder, kam vonseiten des Rathauses als Antwort. Doch diese Maßnahmen seien nur vorübergehend. Bürgermeister Jürgen Eisen hatte Kämmerer Markus Weiß und weitere Fachleute dabei für sachgerechte Auskünfte. Im folgenden eine Auswahl:

Haushalt: Kämmerer Weiß informierte über die noch stabilen Finanzen der Stadt. Dennoch zeige sich der wirtschaftliche Abschwung in den Gewerbesteuereinnahmen. Für den Ausbau der Dorfstraße sei ein Nachtragshaushalt nötig geworden.

Dorfstraße: Der Beginn der Sanierung habe sich wegen Zweifel an der richtigen Firma verzögert, doch sie arbeite gut und demnächst solle schon die Teerdecke kommen, sagte Bürgermeister Eisen.

Kindergarten: In Illertissen bekomme jedes Kind einen Kindergartenplatz, wenngleich dies nicht immer die nächstgelegene Einrichtung sein könne, so Eisen. Dies betreffe einige Eltern in Au, weil der Auer Kindergarten zu zehn Prozent von Kindern aus anderen Ortsteilen besucht werde.

Schule: Die Schülerzahl ist von 128 auf 124 zurückgegangen. „Doch Au hat die Größe und Struktur, dass sich das einpendeln wird“, so Eisen.

Breitbandausbau: Er kommt nicht so voran wie geplant. Daher will Eisen städtischen Schulen und somit auch der in Au Vorrang einräumen beim Anschluss an Glasfaserkabel.

Bevölkerungswachstum: Au zählt 2540 Einwohner und somit 37 weniger als im Vorjahr. Generell steige aber die Bevölkerung leicht, was am Zuzug osteuropäischer Bürger liege, die etwa in Pflegeberufen gebraucht würden, so Eisen.

Kultur: Illertissen habe ein traditionsreiches Kulturleben zu bieten, wie am 100-jährigen Jubiläum der Chorgemeinschaft Au zu sehen war. Au sei für seinen Faschingsumzug bekannt, und das jährliche Theaterspiel ein Publikumsmagnet.

Bauen: Au habe im Stadtgebiet das größte Potenzial an innerörtlichen Flächen für den Wohnbau.

Lesen Sie hier, wie es in den anderen Illertisser Ortsteilen voran geht:

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