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Projekt

29.10.2020

Der Landkreis nimmt Seniorenpolitik neu in den Blick

Wie geht es mit der Pflege, Inklusion und der Teilhabe von Menschen mit Behinderung weiter?

Die Seniorenarbeit im Landkreis Neu-Ulm wird auf eine aktualisierte Datenbasis gestellt. Wie bereits im Herbst 2019 vom zuständigen Kreistagsausschuss beschlossen, wird das Seniorenpolitische Gesamtkonzept einschließlich Pflegebedarfsplanung fortgeschrieben. Neu ist, dass gleichzeitig ein Inklusionskonzept erstellt wird. Die Veröffentlichung der Fortschreibung einschließlich Pflegebedarfsplanung und Inklusionskonzept ist im Frühjahr 2022 vorgesehen. Das bisherige Seniorenpolitische Gesamtkonzept stammt nach Angaben des Landratsamtes aus dem Jahr 2010. In der Fortschreibung sollen nun aktuelle Entwicklungen berücksichtigt und dadurch die Seniorenpolitik in den kommenden Jahren angepasst werden. Ebenso ist geplant, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu erfassen und künftige Maßnahmen an den Erfordernissen auszurichten.

Die Bevölkerungsentwicklung, die gesetzlichen Änderungen gerade im Bereich der Pflege, die technischen Neuerungen und die Einbindung von Menschen mit Behinderung ins normale Alltagsleben (Inklusion) erfordern neue Denkansätze. Entsprechend umfangreich werden die unterschiedlichen Lebensbereiche von Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung untersucht. „Dafür setzen wir auf die Mitwirkungsbereitschaft verschiedener Bevölkerungsgruppen und Einrichtungen“, wirbt Jürgen Koch, der Leiter des zuständigen Fachbereichs „Besondere soziale Leistungen“.

Neben Umfragen sind Expertenworkshops geplant. Zudem werden andere Quellen genutzt, um die Gesamtsituation im Kreisgebiet Neu-Ulm abzubilden. Diese Methoden sollen dazu beitragen, Lösungen und Handlungsvorgaben für eine nachhaltige Seniorenpolitik sowohl für das Landratsamt Neu-Ulm als auch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden zu finden.

Mit der Ausarbeitung und Erstellung der Projekte ist die BASIS-Institut GmbH aus Gundelsheim bei Bamberg beauftragt worden. Die Federführung im Landratsamt liegt bei Hella Lindner von der Seniorenfachplanung und in puncto Inklusionsbericht beim Behindertenbeauftragten des Landkreises, Manuel Fink. (az)

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