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Vöhringen

23.10.2017

Ideen für das neue Gotteshaus

Sanierungsbedürftig: Am westlichen Giebel der Martin-Luther-Kirche sind die Schäden durch die Witterungseinflüsse deutlich erkennbar.
Bild: Ursula Katharina Balken

Die evangelische Martin-Luther-Kirche in Vöhringen ist sanierungsbedürftig. Wie der Ausbau vonstattengehen soll, darüber können die Bürger am Reformationstag beraten.

Den Reformationstag am 31. Oktober will die evangelische Kirchengemeinde von Vöhringen im wahrsten Sinne zukunftsorientiert gestalten: Es geht um die anstehende Renovierung, die im kommenden Jahr beginnen und erst 2020 beendet sein soll. In Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro und einem Landschaftsarchitekten wird an diesem Tag ein ganztägiger Workshop abgehalten, bei dem der Ist-Zustand der Kirche genauso festgestellt wird wie auch gemeinsame Ideen zur Renovierung entwickelt werden können.

Wie Pfarrer Jochen Teuffel in einem Gespräch mit unserer Zeitung präzisiert, stehen folgende Maßnahmen an: Nassschäden müssen behoben und der Putz muss ausgebessert werden. Risse an den Fenstern, am Eingang der Sakristei und an der Wand des Altarbereichs müssen beseitigt werden. Auch die Tragwerkprüfung des Kirchendaches wird fällig. An den Fenstern der Glockenstube gibt es Ersatz für die Holzlamellen, um eine höhere Geräuschdämmung zu erreichen. Fenster werden ausgetauscht, und zwar nach denkmalschützerischen Gesichtspunkten. Das ist, wie berichtet, Vorgabe der Landeskirche.

Innen muss einiges getan werden. Wie Teuffel sagt, biete es sich im Zuge der Renovierung an, Verbesserungen an der Lichtinstallation und der Akustik vorzunehmen. Die Ausschreibung für die Außenrenovierung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Der Zeitplan für die Umsetzung liegt zwischen den Jahren 2018 und 2020.

Die Kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf rund 240000 Euro. Man hoffe, durch finanzielle Zuwendungen von Dekanat, Stadt und Landeskirche sowie durch Eigenleistungen einen Anteil von 30 Prozent finanzieren zu können, sagt Teuffel. Den Rest müsse die Kirchengemeinde selbst aufbringen. Dafür müsse sie in die Rücklagen greifen. Gedacht ist dabei an einen Betrag von 90000 Euro. Spenden sind dennoch erforderlich: insgesamt 70000 Euro. Davon sind bereits 14000 Euro zusammengekommen, „dankenswerterweise“, wie Teuffel sagt.

Der Reformationstag beginnt mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Zwischen 11 und 11.30 Uhr wird über die anstehende Renovierung berichtet, dann ist eine Führung vorgesehen. Um 13.30 Uhr beginnt die Arbeit in kleinen Gruppen. Danach werden die Ideen vorgestellt und ein Resümee gezogen.

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