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Osterberg

11.12.2018

In Osterberg erklingt Filmmusik auf der Bühne

Mit Daniela Czech (vorne links) hat die Blaskapelle Osterberg eine professionelle Dirigentin aus den eigenen Reihen.
Bild: Regina Langhans

Das Blasorchester Osterberg erfreut mit einem umfangreichen Programm.

Großartige Musik für einen kleinen Ort hat die Blaskapelle Osterberg bei ihrem Jahreskonzert in der örtlichen Turnhalle geboten. Rund 200 Besucher gaben begeisterten Applaus, den die 31 Musiker mit Zugaben belohnten.

Unter der Leitung von Daniela Czech, zugleich Bezirksdirigentin, erlebte das Publikum eine musikalische Revue über berühmte Titel aus der Film- und Sagenwelt – ergänzt von gefällig dargebotener Musik anderer Stilrichtungen. Dabei verstand es das gut aufeinander abgestimmte Blasorchester, darunter zahlreiche junge Gesichter, souverän zwischen den musikalischen Welten zu wechseln.

So waren die Bläser vom ersten Takt ihres Konzerts an gefordert, das mit „Journey Into Diablo Canyon“ seinen temperamentvollen Auftakt nahm. Die Reise in den Canyon war zugleich das Pflichtstück der Kapelle beim Bayerischen Landesentscheid im Jahr 2017, an dem sie auf Mittelstufen-Niveau teilnahmen. Vorab qualifizierten sie sich dafür beim ASM-Entscheid.

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Weiter ging es mit „The Mystery Of Atlantis“, das musikalisch aufgegriffene Verschwinden der Insel. Nicht minder dramatische Klänge gab es für die Götterdämmerung bei „Fate Of The Gods“ oder „Star Wars: The Last Yedi“. Und spannungsgeladen wurde es dann bei „Voice Of The Vikings“. Mehrstimmiger Hintergrundgesang passte da zum Titel und vermittelte Ahnungen einer urtümlichen Welt. Die Bläser absolvierten ihren selbst gesteckten Höhenflug an musikalischen Abenteuern temporeich und taktgenau. Ihre ineinandergreifenden Harmonien füllten die Halle mit vielen Klanggarben, die Zuhörer saßen mittendrin.

Sodann zogen die Bläser andere Register: Etwa, indem sie humorvoll einen Epilog zur Kunst des Bierbrauens intonierten. Oder mit „Walzerperlen“ Lieblingsmelodien nach Wiener Lebensart vortrugen. Die Fantasy-Komödie „Ghostbusters“ brachten sie effektvoll vor und ein Potpourri an Songs aus den 1980er Jahren wie „Skandal im Sperrbezirk“ ließ Stimmung aufkommen.

Den Konzertabend wollten die Musiker nicht beenden ohne ihres kürzlich gestorbenen Tubisten Thomas Gestle zu gedenken: Sie spielten und sangen noch einmal eigens für den Musiker.

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