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Gemeinderat

12.04.2011

Jugendliche bekommen eine zweite Chance

Bauwagen soll im westlichen Haldenweg Platz finden. Stichstraße in Mohrenhausen wird ausgebaut

Kettershausen Die Kettershauser Jugend hat einen neuen Standplatz für ihren Bauwagen. Im westlichen Bereich des Haldewegs sahen die Gemeinderatsmitglieder einen geeigneten Standort für den Wagen. Das Gremium gestand den Jugendlichen damit eine zweite Chance zu, jetzt Eigenverantwortung zu zeigen, nachdem im vergangenen Jahr der Bauwagen aufgrund mangelnder Sauberkeit und unzureichender Erfüllung der Auflagen vom Landratsamt geschlossen wurde.

Im schriftlichen Antrag der Jugendlichen heißt es, dass sie aus ihrem Fehlverhalten gelernt haben. Ein 18-Jähriger will als Aufsichtsperson fungieren. Zudem würden fast alle anderen Mitglieder der Bauwagen-Clique im Laufe des Jahres volljährig werden. Damit räumten sie die Bedenken von Hubert Müller aus, der einen neuen Bauwagen nur mit einem volljährigen Ansprechpartner, der die Verantwortung trägt, zustimmen wollte.

„Die Jugend braucht einen Treffpunkt“, zeigte der dritte Bürgermeister Artur Seidl Verständnis für das Anliegen der Jugend. „Im vergangenen Jahr hab ihr euch nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, bemerkte Peter Kleimaier den in großer Zahl bei der Sitzung anwesenden Jugendlichen zugewandt. Gleichzeitig appellierte er an sie, aus der neuen Möglichkeit etwas zu machen. Der neue Standplatz befindet sich auf Gemeindegrund. Damit ist die Gemeinde im Schadensfall haftbar, hat aber auch das Hausrecht, wie Bürgermeisterin Gabriele Janowsky betonte. Den Jugendlichen wird auf ihrem neuen Bauwagen-Standort vorerst eine Probezeit von einem halben Jahr eingeräumt. Ob der Holzanbau, den sie an ihrem Bauwagen anbringen wollen, rechtens ist, will die Gemeinde mit dem Landratsamt klären.

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Gemeinde muss den Straßenausbau zahlen

Die Stichstraße Buchenstraße in Mohrenhausen wird ausgebaut. Nach eingehender Beratung entschied sich der Gemeinderat mit vier Gegenstimmen für die von den Anliegern beantragte Asphaltierung des Schotterweges. Den Auftrag erhält die Firma mit dem günstigsten Angebot von gut 11300 Euro. Da es sich bei der Straße um eine sogenannte „historische Straße“ handelt, hat die Gemeinde die Kosten zu tragen. Die Tatsache, dass es in Kettershausen auch noch andere solcher Straßen gibt, die nicht ausgebaut sind, war Diskussionspunkt bei der Beratung. Clemens Winter etwa sprach sich gegen den Ausbau aus, da bei Gleichbehandlung dann auch andere Straßen bezahlt werden müssten. Janowsky meinte, dass man von Fall zu Fall abwägen müsse. Sie sah den Ausbau als gerechtfertigt an, da unter anderem auch ein Gewerbebetrieb dort ansässig ist. (zisc)

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