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Vöhringen

02.05.2019

Klärschlamm aus Vöhringen kommt ins Steinhäule

TJetzt ist es beschlossene Sache: Die Stadt Vöhringen tritt dem Zweckverband zur Verwertung von Klärschlamm Steinhäule bei.
Bild: Roland Furthmair/Symbol

Die Stadt Vöhringen tritt dem Zweckverband Steinhäule bei. Was das bedeutet.

Jetzt ist es beschlossene Sache: Die Stadt Vöhringen tritt dem Zweckverband zur Verwertung von Klärschlamm Steinhäule bei. Wie Bernd Hieber vom städtischen Bauamt im Stadtrat mitteilte, liegen die Vorteile auf der Hand. Die Sicherheit der Entsorgung ist langfristig gesichert, es gibt jahrzehntelange Erfahrung und Know-how in der thermischen Klärschlamm-Verwertung, geringe Transportkosten durch die räumliche Nähe, auch fällt die Umsatzsteuer durch die Mitgliedschaft im Zweckverband weg. Außerdem wird auch etwas für den Umweltschutz getan.

Ab 2029 gilt eine neue Verordnung

Denn mit der neuen Klärschlammverordnung wird von 2029 an eine Phosphorrückgewinnung von Klärschlämmen aus Kläranlagen zur Pflicht. Hieber: „Wir können dies bereits jetzt schon bei verhältnismäßig günstigen Kosten.“ Für die Stadt Vöhringen fallen voraussichtlich circa 600 000 Euro anteilige Investitionskosten an und rund 63,50 Euro pro Tonne für die laufende Entsorgung bis 2020. 30 Orte in einem Umkreis von 60 Kilometern sind dem Zweckverband bereits angeschlossen. (ub)

Lesen Sie dazu auch: Wohin mit dem Klärschlamm?


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