Newsticker

Weltweit mehr als eine Million nachgewiesene Coronavirus-Infektionen
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Mauer gegen Motorradlärm

Lärmschutz

23.03.2011

Mauer gegen Motorradlärm

Da das Ortsschild von Oberroth erst hinter der Kurve steht, passieren vor allem Motorradfahrer die Ortseinfahrt oftmals mit erhöhter Geschwindigkeit, begründet ein Anlieger seinen Antrag zum Bau einer Lärmschutzmauer.
Bild: Foto: clb

Bauwerk am Ortseingang soll begrünt werden

Oberroth Auch nachdem er sich vor Ort ein Bild verschafft hatte, fiel dem Gemeinderat die Entscheidung über den Antrag zum Bau einer Lärmschutzmauer entlang der Kreisstraße NU7 Richtung Osterberg nicht leicht. Mit 5:3 Stimmen befürwortete das Gremium das Vor-haben samt der erforderlichen Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans Süd-West. Im Zuge einer ausreichenden Begrü-nung muss die Mauer allerdings an beiden Seiten um 50 Zentimeter von der Grundstücksgrenze eingerückt werden.

Das Ortsschild von Oberroth befindet sich erst hinter der Kurve und seinem, direkt an die Kreisstraße angrenzenden Haus. Vor allem Motorradfahrer passieren die Ortseinfahrt deshalb oftmals mit erhöhter Geschwindigkeit, begründet der Anlieger in seinem schriftlichen Antrag. Die bestehende Hecke vor seinem Haus bilde keinen ausreichenden Lärmschutz. Dies konnten die Mitglieder des Gemeinderats nachvollziehen. Allerdings passe so ein massives Bauwerk optisch nicht an den Ortseingang, gab Bürgermeister Erwin Reiter zu bedenken. Denn die Mauer soll sich entlang der Kreisstraße bei einer Höhe von 2,25 Metern über 22 Meter erstrecken. Am südlich angrenzenden Grundstück sei sie 13 Meter lang in einer Höhe von 2,5 Metern geplant.

Maximal ein Meter Höhe wäre erlaubt

Da laut den Festsetzungen des Bebauungsplans Süd-West Einfrie-dungen nur bis zu einer Höhe von einem Meter zulässig sind, ist eine Befreiung notwendig, informierte Reiter. „Wir können sie in Aussicht stellen. Aber die endgültige Entscheidung liegt beim Landratsamt.“ An dieser exponierten Stelle sollte eine Mauer durch eine ausreichende Begrünung aufgelockert werden, legten die Ratsmitglieder fest. Dafür müsse das Bauwerk entgegen der Planung um 50 Zentimeter zurück versetzt und eingegrünt werden. Die Bepflanzung muss auf privatem Grund erfolgen sowie vom Bau-herrn auf Dauer gesichert werden, setzte der Gemeinderat fest.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren