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Unterroth

18.01.2019

Unterroths Bürgermeister Gerhard Struve will nicht mehr kandidieren

Gerhard Struve

Drei Amtsperioden war Struve für die Gemeinde im Einsatz. Nun muss ein Nachfolger gefunden werden.

Gerhard Struve, Bürgermeister von Unterroth, steht bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 für das Amt nicht mehr zur Verfügung. Dies hat er im Gespräch mit unserer Redaktion mitgeteilt. Der 64-Jährige sagt: „Nach 18 Jahren – also drei Amtsperioden – ist es Zeit für einen Nachfolger.“

Auch neue Gemeinderäte werden gebraucht

Struve ist ehrenamtlicher Bürgermeister. „Es macht mir Spaß und das wird bis zum Schluss so bleiben“, sagt er. Doch seine Entscheidung, nicht mehr anzutreten, ist nicht die einzige Veränderung für die neue kommunalpolitische Ära. Unterroth ist gewachsen. Das Dorf zählt nun 1087 Einwohner, weswegen, wie bereits berichtet, nächstes Jahr statt acht zwölf Gemeinderäte zu wählen sind. Keine leichte Aufgabe, dafür genügend Interessenten zu finden. Struve sagt, jeder solle sich angesprochen fühlen oder bei Geeigneten nachfragen. Unterroth sei innerhalb der Parteienlandschaft ein weißer Fleck, indem es nur die Dorfgemeinschaft gebe, der alle Gemeinderäte angehörten, so der Bürgermeister. Bei drei Bürgern wisse er von der Bereitschaft, zu kandidieren.

Damit beim Zusammenstellen für den neuen Gemeinderat keine Zeitnot aufkomme, wollte er frühzeitig bekannt geben, dass er nicht mehr antrete. Er findet das wichtig, denn: „Das ist nicht anders als bei Vereinen, wer geht, muss es rechtzeitig sagen.“ Von heute auf morgen aufhören gehe gar nicht, weil die anderen nicht darauf gefasst seien. (lor)

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