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Illertissen

04.08.2020

Warum die Autos derzeit am Illertisser Ortseingang Schlange stehen

Eine Ampel regelt den Verkehr an der Unterrother Straße.
Bild: Sabrina Karrer

Plus Der Ortseingang von Illertissen gleicht einem Nadelöhr. Wie lange dauern die Arbeiten im Bereich der Unterrother Straße noch an?

Wer in die Illertisser Innenstadt gelangen will, darf es derzeit nicht eilig haben: Die Unterrother Straße am Ortseingang gleicht einem Nadelöhr. In einem Abschnitt steht nur eine Fahrspur zur Verfügung, die andere ist gesperrt. Ampeln regeln den Verkehr – und vor denen stehen die Autos bisweilen Schlange. „Zu Stoßzeiten kann es sich ein bisschen stauen“, weiß Tiefbauamtsleiter Bernd Hillemeyr. „Manchmal braucht es zwei Ampelschaltungen, bis man rüberkommt.“ Wie lange dauert dieser Zustand an?

Hillemeyr berichtet, dass an der Hauptwasserleitung gearbeitet werde. Ziel sei es zunächst, deren Leistungsfähigkeit zu verbessern und das neue Gerätehaus der Illertisser Feuerwehr mit Wasser zu versorgen. Auch eine Querverbindung für das Bauvorhaben am Buchenweg ist vorgesehen. Auf längere Sicht soll das Netz in Richtung neues Gewerbegebiet Leitschäcker ausgebaut werden.

Demnächst wird die Arbeit im aktuell betroffenen Abschnitt der Unterrother Straße niedergelegt. Der offen gelegte Bereich der Fahrbahn wird zuvor noch asphaltiert und dadurch geschlossen, laut Hillemeyr bis zum kommenden Wochenende. Danach soll der Verkehr – zumindest zeitweise – normal fließen können. Die beauftragte Baufirma verabschiede sich in eine zweiwöchige Pause und „die Autofahrer sollen nicht warten müssen, wenn niemand arbeitet“. Ab 24. oder 25. August, lege die Firma wieder los, dann aber in einem anderen Abschnitt der Straße: Die Baustelle wandere in Richtung Kreisverkehr, voraussichtlich für eine Dauer von vier Wochen. Autofahrer müssen dann wohl erneut Geduld beweisen.

Neue Querungshilfe für Fußgänger an Kreuzung

Nichts mit Wasserleitungen zu tun hat indes die Sperrung der Kreuzung von Tiefenbacher Weg und Unterrother Straße. Dort wird an einer Querungshilfe für Fußgänger und an Gehwegen gearbeitet. Hillemeyr schildert die Ausgangssituation: „Wer von der Obenhausener Straße her kam, hatte Schwierigkeiten, in die Stadt zu gelangen.“ Der Kreuzungsbereich sei ein kritischer Punkt gewesen. „Das war uns seit längerer Zeit ein Dorn im Auge und wir haben Lösungen gesucht.“ Künftig überqueren Fußgänger die Straße über eine zweite Mittelinsel.

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