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08.10.2010

Auch Trainer-Engagement von Grotenklas beendet

Abteilungsleiter Roland Grotenklas (li.) sprang als Trainer bei Fußball-Landesligist SpVgg Au ein. Doch zumindest ein größerer Teil der Mannschaft möchte auch mit ihm nicht arbeiten. Heute hat Silvio Mikic das Sagen. Foto: Horst Hörger
Bild: Horst Hörger

Illertissen-Au Bei Fußball-Landesligist SpVgg Au geht es nur noch drunter und drüber. Dabei rückt der Fußball völlig in den Hintergrund. Personelle Veränderungen sind an der Tagesordnung. Wobei salopp gesprochen der berühmte Nasenring auch beteiligt zu sein scheint. Verantwortliche des Vereins lassen sich offenbar von einigen Spielern mit der Ankündigung, nicht mehr zu spielen, regelrecht an der Nase herumführen.

Zunächst zog sich der Auer Spielleiter Klaus Mayer zurück. Auch die Position des Mannschaftsbetreuers ist schon länger nicht mehr besetzt. Dann sprach sich ein Teil der Spieler gegen Trainer Armin Bolkart aus, worauf dieser das Handtuch warf. Interimsmäßig übernahm Abteilungsleiter, Jugendleiter und Jugendtrainer Roland Grotenklas das Training. Doch nach gut zwei Wochen kam nun auch für ihn das Aus. Am vergangenen Mittwoch wurde dem Vorsitzenden Gordon Kniesche von Silvio Mikic und Özgür Colak mitgeteilt, dass ein Teil der Aktiven nicht mehr kommen und spielen werde, wenn Grotenklas weiter Coach der Mannschaft sei.

Als Kniesche dem Interimstrainer diese Nachricht überbrachte, zog sich dieser vom Amt zurück. Heute in Dorfmerkingen hat nun Silvio Mikic das sportliche Sagen.

Zur Zukunft der SpVgg Au findet nun morgen ab 17.30 Uhr eine Ausschusssitzung statt. Roland Grotenklas sagt, er könne nicht verstehen, dass wenige Tage vor dieser Sitzung, bei der einige Sachen klar auf den Tisch kommen werden, noch mal so ein Theater gemacht werde. Zu seiner eigenen Person meint er: "Zunächst schaue ich, dass der Verein am Leben bleibt." Wobei Grotenklas vermerkt, dass er bei entsprechendem Ausgang auch Abteilungsleiter bleiben werde. Es solle nicht noch mehr Unruhe geben.

Roland Grotenklas blickt auch etwas hinter die Kulissen: "In der Mannschaft gibt es zwei Gruppen." Die eine sei mit jüngeren Spielern besetzt, die sportlich etwas erreichen wollen, die andere mit den etwas älteren Akteuren, die unter anderem auch ans Geld denken. "Insgesamt sind es wohl drei, vier Spieler, die nicht zum Stamm zählen und ihr eigenes Süppchen kochen wollen", so der Auer Abteilungsleiter.

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