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17.02.2018

Ein Hauch von Bundesliga im Gipfeltreffen

Gregory Graves

Elchingen kann schon alles klar machen

Rhöndorf gegen Oberelchingen – das ist ein Duell mit reichlich Tradition. Die beiden Vereine standen sich schließlich schon vor 20 Jahren in den Play-offs der Basketball-Bundesliga gegenüber. Inzwischen spielen sie in der Pro B, aber das Spiel am heutigen Samstag (19 Uhr) im Rhöndorfer Dragon-Dome hat nichts von seiner Brisanz verloren. Schließlich trifft dann der Tabellenzweite auf den Ersten und wenn die Elchinger gewinnen, dann ist ihnen Platz eins schon einen Spieltag vor dem Ende der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. Dass sie Rhöndorf schlagen können, das haben sie bei ihrem haushohen 103:72-Sieg im Hinspiel Ende Oktober bewiesen. Ein Ergebnis, dem der Rhöndorfer Trainer inzwischen keine große Bedeutung mehr beimisst. Thomas Adelt sagt: „Wir haben uns als Mannschaft in den vergangenen Monaten nochmals extrem weiterentwickelt und die Lehren aus der Niederlage in Elchingen sind in unsere Entwicklung mit eingeflossen.“

Dass die Mannschaft aus dem Stadtteil von Bad Honnef Platz eins noch nicht abgeschrieben hat, das zeigt allein die Tatsache, dass in Rhöndorf mächtig die Werbetrommel für das Spitzenspiel gerührt wird. Die Zuschauer dürfen heute umsonst in die Halle. Viel mehr Sorgen bereitet den Elchen allerdings der mögliche Ausfall von gleich vier Spielern. Sicher fehlen wird Gregory Graves. Der Amerikaner wurde am vergangenen Samstag im Spiel gegen Iserlohn unglücklich und ohne Absicht von seinem Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen. Graves musste direkt aus der Halle ins Krankenhaus gebracht werden, wo ein Bruch des Nasenbeins diagnostiziert wurde. Wann er wieder ins Spielgeschehen eingreifen können wird, ist ungewiss. Dazu kam in dieser Woche die Hiobsbotschaft, dass mit Marko Krstanovic, Jere Vucica und Filmore Beck drei weitere Elchinger Spieler an Grippe erkrankt sind.

Das sind alles andere als gute Vorzeichen gegen eine Rhöndorfer Mannschaft, die zuletzt fünf Spiele in Folge gewonnen hat. Der wichtigste Spieler der Dragons ist Kameron Taylor. Der US-Amerikaner kam vor der Saison aus Ehingen und erzielt im Schnitt mehr als 23 Punkte. Daneben schnappt sich Kameron Taylor knapp acht Rebounds und stellt fast sechs direkte Korbvorlagen zu. (pim/az)

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