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Florett

15.04.2015

Medaillenregen für die Neu-Ulmer Fechter

Interessierte Zaungäste: Die Neu-Ulmer Mädchen verfolgen einen Kampf der zweifachen Meisterin Elena Becker.
Bild: Roland Stahl

Zehnmal Gold, elfmal Silber, sechsmal Bronze. Das Finale der Aktiven wird zu einem Bruderduell

Bei der schwäbischen Florett-Meisterschaft holten sich die Fechter des Ausrichters TSV Neu-Ulm zehn Titel, elf Silber- und sechs Bronzemedaillen. Die erfolgreichsten Neu-Ulmer waren Elena Becker und Felix Klaus mit jeweils zweimal Gold und einmal Silber, im Finale der Aktiven standen sich zwei Brüder gegenüber.

Wie schon bei der bayerischen Meisterschaft dominierten die Neu-Ulmer B-Jugendlichen auch die schwäbischen Titelkämpfe. Christian Kibik als Meister sowie die Zwillinge Pierpaolo und Riccardo Deriu holten den kompletten Medaillensatz. Auch beim älteren Jahrgang stand mit Klaus Felix ein Neu-Ulmer ganz oben auf dem Treppchen. Klaus, Kibik und die Deriu-Zwillinge waren auch im Mannschaftswettbewerb eine Klasse für sich. Bei den Mädchen-Turnieren gewannen Sophia Kießling (Jahrgang 2002) und Charlotte Boddien (2001) Gold und Silber.

Der erst 13-jährige Felix Klaus mischte außerdem bei den U-17-Fechtern der A-Jugend mit und wurde hier Zweiter. Im Mannschaftswettbewerb reichte es zusammen mit Pierpaolo Deriu und Johannes Liske zum Sieg. Bei der weiblichen A-Jugend holte sich die bayerische Meisterin Elena Becker erwartungsgemäß und ungeschlagen auch den schwäbischen Titel. Ihre Vereinskameradinnen Jana Preuß und Pauline Thalhofer unterlagen im Halbfinale. Im Mannschaftswettbewerb musste die erste Neu-Ulmer Garnitur mit Becker, Preuß und Thalhofer gegen die zweite Mannschaft mit Anneliese Keck, Maria Laura Concialdi und Hannah Lea Förster hart kämpfen, ehe der 45:36-Sieg und damit der Finaleinzug perfekt waren. Gold verpassten die Neu-Ulmerinnen dann durch eine 37:45-Niederlage gegen Füssen. Einen weiteren ersten Platz holte sich Elena Becker dafür bei den U-20-Juniorinnen, Bronze ging an Sofia Dietrich.

In der Herrenkonkurrenz ließen die Sihler-Brüder nichts anbrennen. In einem tollen Gefecht zum Abschluss des Turnierwochenendes bezwang Jörg seinen Bruder Ingo mit 15:9. Trainer Matthias Kaufmann wurde Dritter. (rst)

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