Eishockey

12.11.2019

Unangenehmes Wochenende

Peter Brückner von den Devils zog sich gegen Buchloe eine blutende Wunde zu und musste vom Feld.
Bild: Markus Will

Die Devils verlieren die ersten Punkte und geben sich selbst Rätsel auf

Beim VfE Ulm/Neu-Ulm ist zurzeit der Wurm drin. Trotz des 5:4 (0:3/3:1/1:0)-Erfolges nach Penaltyschießen in Bad Aibling gab der Sieg den Verantwortlichen der Eishockey-Landesligisten sehr zu denken. Ohne die Verteidiger Sebastian Koberger und Benedikt Stempfel mussten die Donaustädter mit fünf gelernten Defensivkräften auskommen, dafür rückte die Offensivkraft Jonathan Schalk in die Reihe vor dem Tor.

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Wie schon beim 3:2-Erfolg am Freitag gegen Buchloe haben die Ulmer das erste Drittel komplett verschlafen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste aber bereits mit 0:3 (4., 10., 14.) in Rückstand. „Das war eine indiskutable Leistung in dem Drittel“, sprach der stellvertretende Vorsitzende Georg Meißner nach dem Spiel Klartext. Aber es kam noch schlimmer, denn die Devils kassierten wie auch schon am vergangenen Freitag einen Treffer in eigener Überzahl (24.).

Nach dem direkten Anschlusstreffer eine Minute später durch den Kapitän Martin Jainz wachten die Devils dann aber auf. „Nach dem 4:1 ging ein Ruck durch die Mannschaft“, beschrieb Meißner die Situation, die es auch nach dem Anschlusstreffer zu Hause gegen Buchloe schon gegeben hatte. Timo Schirrmacher (27.) und Dominik Synek in Überzahl (29.) brachten die Gäste innerhalb von drei Minuten zurück ins Spiel und auf 3:4 heran. Drei Minuten vor dem Ende erzielte Petr Ceslik schließlich den Ausgleich (57.).

Unangenehmes Wochenende

In der fünfminütigen Verlängerung hatten die Ulmer drei hochkarätige Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. So ging es ins Penaltyschießen und erneut war Jainz – dieses Mal als sechster Schütze seines Teams – zur Stelle und traf. VfE-Torhüter Maximilian Güßbacher parierte die sechs Versuche der Aiblinger und sicherte somit zwei weitere Zähler auf dem Habenkonto. Der erste Punktverlust und ein mulmiges Gefühl bei den Spielern und Funktionären blieben dennoch haften.

Für Trainer Robert Linke gilt es jetzt, nach „dem glücklichen Sieg“ seine Mannen in dieser Woche aufzurütteln, denn auf Dauer ist eine solche Aufholjagd wohl sicherlich nicht zu leisten.

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