Motorsport

31.08.2018

Zweimal Podest, einmal Rauch

Über drei und sechs Stunden liefen die Rennen in Wittgenborn. Am Ende gab es für das KSR einen Ausfall, einen Sieg und einen zweiten Platz.
Bild: Ulrike Seidel

Das Kollektiv Seidel aus Illerrieden startet bei drei Rennen

Nach dem vierten Lauf der Kart-Langstreckenserie GTC hat das Kollektiv Seidel Rennteam (KSR) aus Illerrieden durch ein weiteres Podium die Tabellenführung der semiprofessionellen Trophyklasse übernommen.

Beim „Super-Race-Weekend“ in Wittgenborn (Osthessen) wurden drei Sprintrennen von zweimal drei Stunden und einmal sechs Stunden auf dem Vogelsbergring ausgetragen. Das obligatorische Training am Freitag vor dem Rennen gestaltete sich äußerst schwierig, da Motoren eingefahren werden mussten und das sehr heiße Wetter die Reifen und Fahrer zum Kochen brachte. Bei der Qualifikation am Samstag kam der Kart erst spät auf Geschwindigkeit und so konnte das Kollektiv bei dem sehr engen GTC-Feld nur Platz 19 von 38 Teams belegen. Die Anfangsphase im ersten Drei-Stunden-Rennen verlief vielversprechend, bis man weißen Rauch am Heck entdeckte. Kurz darauf blieb der Kart aufgrund eines undichten Vergasers liegen und löste eine Pace-Kart-Phase aus. Damit war das erste Rennen schon gelaufen.

Das Team behob den Schaden in der Box und bereitete alles für das folgende Sechs-Stunden-Rennen vor, welches nach einer kurzen Reparaturpause begann. Hier startete das Seidel-Team von Platz zwölf und konnte sich von Anfang an vorne festsetzen. Das Kart lief gut und taktisch machte man vieles richtig. Nach circa zwei Stunden gab es einen heftigen Regenguss mit Gewitter. Das Rennen musste aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Nach dem Restart entschied sich das Kollektiv, auf der noch nassen Strecke mit Slicks weiterzufahren und darauf zu spekulieren, dass die Strecke schnell trocknete. Das Pokern hatte sich gelohnt und so holte das KSR bei dem Sechs-Stunden-Rennen den Sieg in der Trophyklasse.

Im zweiten Drei-Stunden-Rennen konnte das Kollektiv Platz zwei einfahren. Die Addition aller drei Ergebnisse ergab zum dritten Mal in Folge einen vorderen Podestplatz mit Platz zwei in der Trophyklasse. Damit eroberte das Team vor dem Saisonhighlight der 24 Stunden in Wackersdorf die Tabellenführung und hat beste Chancen auf die Meisterschaft. Das Rennen wird vom 8. bis 9. September stattfinden. (az)

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