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Defekt
10.03.2020

Wasserrohrbruch in der Krumbacher Innenstadt

Gesperrt war am Montag auch die Franz-Aletsee-Straße.
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Gesperrt war am Montag auch die Franz-Aletsee-Straße.
Foto: Peter Bauer

Warum ein Bereich des Krumbacher Marktplatzes und die Franz-Aletsee-Straße gesperrt waren

Wasserrohrbruch nördlich des historischen Krumbacher Rathauses: Dies war der Grund, warum ein Teil des Krumbacher Marktplatzes und die Franz-Aletsee-Straße am gestrigen Montag gesperrt waren. Über mehrere Stunden liefen, wie Stadtbaumeister Björn Nübel auf Nachfrage unserer Redaktion berichtete, die Reparaturarbeiten. Am Nachmittag teilte Martin Strobel, Leiter der Krumbacher Stadtwerke, mit, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. „Das Wasser läuft wieder“, sagte Strobel. Die Sperrung in der Innenstadt sei aufgehoben worden.

Wegen des Rohrschadens nördlich des alten Rathauses sei es auch notwendig gewesen, das Pflaster an einigen Stellen zu entfernen. Die Grube sei nach dem Abschluss der Reparaturarbeiten zunächst provisorisch geschlossen worden. Am Freitag findet in Krumbach bekanntlich der Wochenmarkt statt, in dieser Zeit ist die Innenstadt für die Durchfahrt gesperrt. Diese Zeit werde dann genutzt, das am Montag entfernte Pflaster wieder einzubringen, erläuterte Strobel.

21 Wasserrohrbrüche verzeichneten die Stadtwerke 2019. Dies verursachte laut Strobel beim Unterhalt des Rohrnetzes einen Kostenaufwand von 230 000 Euro. 2018 waren es 16 Rohrbrüche.

Gemessen am Jahr 2009, damals wurden 41 Wasserrohrbrüche gezählt, ist in den darauffolgenden Jahren ein Rückgang zu verzeichnen. „Das muss noch weiter sinken“, meinte Werkleiter Martin Strobel.

Krumbachs Einwohnerzahl ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Zuletzt waren es über 13700 Einwohner (wir berichteten). Dies hat zur Folge, dass auch der Wasserverbrauch gestiegen ist. Werkleiter Martin Strobel informierte darüber zuletzt den Hauptausschuss. Der steigende Wasserverbrauch sei aber auch auf einen Mehrverbrauch der Industrie zurückzuführen. 2009 waren es noch fünf Prozent der gesamten Wasserabgabemenge für die Industrie, im Jahr 2019 sind es neun Prozent. Insgesamt lag die Wasserabgabe im 2019 bei 660517 Kubikmeter. 2018 waren es 657502 Kubikmeter. 2009 betrug die Wasserabgabemenge 560 838 Kubikmeter.

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