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Landkreis Günzburg

30.04.2015

Der Frühling belebt auch den Arbeitsmarkt

Im Landkreis Günzburg entwickelt sich der Arbeitsmarkt gut. Auch Hartz-IV-Empfänger profitieren.
Bild: Stefan Sauer/dpa (Symbolbild)

Die gute Entwicklung setzt sich fort. Weniger Menschen sind ohne Job. Bestimmte Gruppen profitieren besonders davon.

Die Arbeitslosenquote ist im Landkreis Günzburg um 0,5 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent im April gesunken. Nach Angaben der Arbeitsagentur waren 1860 Arbeitslose gemeldet, 329 weniger als im Vormonat. Es gab 1041 offene Stel-len, ein Plus von 100 gegenüber dem März. Die positive Entwicklung sei vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen, heißt es in der Mitteilung: auf eine stabile Konjunktur und auf die üblichen saisonalen Entlastungen im Frühjahr. Dieser Aufschwung nutzte vor allem den Männern, da viele in Außenberufen tätig seien. Aber auch alle anderen Personengruppen hätten von den stabilen Rahmenbedingungen profitiert.

Die Arbeitslosenquote der Unter- 25-Jährigen sank um 0,8 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent, was 220 Personen entspricht. Bei den älteren Arbeitnehmern lag die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent, ein Minus von 0,2 Prozentpunkten. Das entsprach 670 Menschen. Bei den Ausländern sank die Arbeitslosenquote um 1,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent, also 385 Personen. Es konnten 944 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 80 mehr als im März.

Im Landkreis bezogen im April 681 Personen Hartz-IV, berichtet das Landratsamt. Das sind 9,7 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Zugleich sei dies der niedrigste Aprilwert seit Beginn der Zählungen bei Hartz IV. Das habe auch damit zu tun, dass Betriebe auch geringer qualifizierte Menschen einstellen.

Im vergangenen Jahr habe das Jobcenter Günzburg alle mit dem Bayerischen Sozialministerium vereinbarten Ziele erreicht, bei der Arbeitsintegration seien sie sogar deutlich überschritten worden. Das Jobcenter müsse sich mit 32 anderen strukturell ähnlichen Einrichtungen vergleichen. Das Jobcenter Günzburg habe 2014 gute bis sehr gute Vergleichswerte im vorderen Drittel der Jobcenter erreicht, heißt es weiter.

Besonders hervorzuheben sei, dass die Zahl der Menschen gesunken sei, die über lange Zeit Hartz IV beziehen, wie auch die hohe Integrationsquote bei Alleinerziehenden. Ralf Schreyer, Leiter des kommunalen Jobcenters, betont in der Mitteilung: „Nie waren die Beschäftigungsaussichten, auch bei manchmal schwierigen persönlichen und familiären Verhältnissen für diese Personengruppen, so gut wie in 2014.“ Die Entwicklung des Jahres 2015 deute darauf hin, dass sich die positive Entwicklung bei den Integrationszahlen fortsetze. zg

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