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Winzer/Gaismarkt

19.11.2018

Die Ära Lachenmayer ist zu Ende gegangen

Als erste Amtshandlung ehrten die neuen Vorsitzenden Michael Boneberger (rechts) und Martin Veitleder (links) den zurückgetretenen Vorstand Konrad Lachenmayer (Zweiter von links) und den ausgeschiedenen Fähnrich Erwin Dirnagel.
Bild: Karl Kleiber

Die Krieger und Soldatenkameradschaft hat mit Michael Boneberger einen neuen Vorsitzenden

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft für Winzer und Gaismarkt hat einen neuen Vorsitzenden: Nachdem Konrad Lachenmayer nach 18 Jahren von seinem Vorstandsamt zurückgetreten ist, wurde sein bisherigen Stellvertreter Michael Boneberger für die nächsten drei Jahre zum Nachfolger gewählt. Auch Erwin Dirnagel schied nach 18 Jahren aus der Vorstandschaft aus und legte das Amt des Fähnrichs nieder, das er seit 2015 ausübte. Sein Nachfolger ist Alexander Wille, der bei Bedarf von Franz Wassermann vertreten wird.

Der Volkstrauertag begann mit einem Gedenkgottesdienst, den Pater Alex hielt. Die Musikkapelle Aletshausen umrahmte die Messe. Anschließend fand am Kriegermahnmal ein Trauerakt statt, bei dem Vorsitzender Lachenmayer erwähnte, dass der Volkstrauertag aus Respekt vor den Opfern von Krieg und Gewalt begangen wird und legte einen Kranz nieder. Unter drei Böllerschüssen erklang das Lied vom guten Kameraden.

Zur Jahresversammlung traf man sich im Musikerheim in Gaismarkt. Vorstand Lachenmayer begrüßte 47 der 106 Mitglieder des Vereins, von denen 25 Ehren-Mitglieder seien. Besonderer Gruß galt den Bürgermeistern Georg Duscher und Franz Strobel sowie Ehrenbürger und Ehren-Mitglied Hans Wiedemann. Nach dem Gedenken an die zwei verstorbenen Mitglieder erinnerte Lachenmayer in seinem Rückblick an 32 Termine, die er für den Verein wahrgenommen habe. Die alljährliche Teilnahme an der Kriegerwallfahrt in Haupeltshofen gehörte ebenso zum Jahresablauf, wie drei Besuche bei Mitgliedern mit runden Geburtstagen und vier Vorstands-Sitzungen.

Als Höhepunkte im Vereinsjahr bezeichnete er die feierliche Weihe der erneuerten Vereinsfahne (wir berichteten), die mit einem Herbst- und Weinfest verbunden war, sowie den viertägigen Ausflug in die Region Lago Maggiore.

Abschließend dankte Lachenmayer allen, die ihn in seiner über 30-jährigen Tätigkeit in der Vorstandschaft begleitet und unterstützt haben. Dies galt auch der Gemeinde, allen voran Bürgermeister Georg Duscher sowie den zahlreichen Helfern bei Veranstaltungen und Festen. Dann erklärte dann seien Rücktritt. Schriftführer Franz Lutzenberger ließ in ausführlicher Form das letzte Vereinsjahr nochmals Revue passieren. Kassier Thomas Herrmann trug detailliert Ein- sowie Ausgaben vor. Die Renovierung der Vereinsfahne habe rund 3800 Euro gekostet. Trotz des anteiligen Erlöses der Fotovoltaikanlage auf der Gemeindehalle in Höhe von 600 Euro, musste ein Minus von 1300 Euro hingenommen werden. Dennoch erfolgte die einstimmige Entlastung von Kassier und Vorstand. Bürgermeister Duscher lobte den Verein für die Abhaltung des Volkstrauertages, der ebenso zum jährlichen Dorfablauf gehöre, wie die Teilnahme des Vereins an allen weltlichen und kirchlichen Feiern und Festen. (kk)

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