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Thannhausen

19.05.2015

Die Jugend soll eingebunden werden

Mitglieder des Partnerschaftskomitees (von links): Bürgermeister Georg Schwarz, Jean Jacques Desserouer, Vorsitzender des Tennisclubs, Michel Thebaut, Vizepräsident, Gertrud Zimmermann-Wejda, Vorsitzende Thannhausen, Gildas Le Guen, Präsident und Christine Ahnert, Dolmetscherin.
Bild: Werner Glogger

 Die Städte Thannhausen und Mortain pflegen seit fast 35 Jahren ihre Partnerschaft.

„Bienvenue à l’hotel de ville de Thannhausen“ – „Willkommen im Rathaus in Thannhausen“, mit diesem Slogan auf der Projektionswand begrüßten die Mitglieder des Partnerschaftskomitees, Bürgermeister Georg Schwarz, mehrere Stadtratsmitglieder und Vertreter von Vereinen und Schulen ihre Kollegen aus der französischen Partnerstadt Mortain. Ziel der gemeinsamen Sitzung sei, so die Vorsitzende Gertrud Zimmermann-Wejda, den weiteren Weg der Partnerschaft festzulegen und neue Ideen einzubringen. Es gelte nun, diese Ideen zu sammeln und die Gelegenheit auch für anstehende Themen zu nutzen und darüber zu diskutieren, ergänzte Schwarz. Dies gelte insbesondere für die Programmgestaltung zum 35-jährigen Jubiläum der Partnerschaft. Übereinstimmend einigte sich die Diskussionsrunde auf den Terminvorschlag 30. September bis 3. Oktober 2016, dem die offizielle Einladung der französischen Komiteemitglieder einherging, das Jubiläum in diesen Tagen in Mortain zu feiern.

Die Partnerschaft der beiden Städte besteht nunmehr fast 35 Jahre und auf beiden Seiten hat sich inzwischen ein Generationenwechsel vollzogen und mit Gildas Le Guen als Präsident und Michel Thebault als Vizepräsident führen zwei Neue das Komitee. Le Guen ist jedoch nicht ganz neu in der Beziehung. Er war schon oft in Thannhausen und kenne sich bestens aus, wie er betont. Das sind gute Voraussetzungen für eine intensive Fortführung der Partnerschaft, für die sich Stadträtin Monika Wiesmüller-Schwab einsetzen möchte. Als eine weitere gute Voraussetzung nannte der Leiter der Mittelschule, Klaus Mader, den bestehenden Schüleraustausch und Klaus Traber als Vorsitzender des Sängerbundes wünschte sich ein gemeinsames Konzert mit den Sängern aus Mortain.

Die Anregung des ehemaligen Feuerwehr-Kommandanten Gottfried Fischer, der von Anbeginn als großer Förderer der Partnerschaft gilt und schon oft in Mortain weilte, die einstigen guten Kontakte wieder aufzufrischen, soll innerhalb der Vereinsführung besprochen werden. Angeregt vom TSG-Vorsitzenden Gerd Olbrich, könnten sportliche Beziehungen aufgebaut werden. Wie Gottfried Fischer, Gründungsmitglied der Partnerschaft, will Vorsitzender Manfred Göttner den Heimatverein mit einbinden. Dank der ausgezeichneten Übersetzung von Dolmetscherin Christine Ahnert war es möglich, dass sich die französischen Partner zu den Vorschlägen äußern konnten, gibt es doch in Mortain viele Parallelen im Vereinsleben.

In den bestehenden und kommenden Begegnungen sollte die Einbindung der Jugend dominierend sein, so Zimmermann-Wejda. Sie kündigte an, dass sie vom 23. bis 30. August 2015 eine Reise als Jugendbegegnung nach Mortain plane. 15 Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren und drei Betreuer nehmen daran teil. Sie erwartet ein informatives Programm, wie Wattwanderung und Ausflüge mit den Gasteltern, wo sie untergebracht werden sollen, auf die Teilnehmer. Weil man die Partnerschaft nicht nur mit Reisen beleben kann, schlug Bürgermeister Schwarz vor, mit den sozialen Medien, wie Facebook oder Twitter, eine gemeinsame Plattform zum Austausch und für neue Kontakte auf vielen Ebenen zu schaffen. Dies wurde von der gesamten Diskussionsrunde nicht nur begrüßt, sondern soll sogar zügig umgesetzt werden. (wgl)

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