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Edelstetten
17.10.2019

Der Poetry-Slam als Werbung für die Dialekt-Dichtung

Der Robert-Naegele-Preis für Mundartdichtung wurde 2019 wieder nach einem Poetry-Slam im Saal des Gasthofs Bischof in Edelstetten vergeben. Unser Bild zeigt (von links) die Finalisten Wolfgang Heyer und Yannick Steinkellner sowie Moderator Johannes Elster.
Foto: Dr. Heinrich Lindenmayr

Wie ein Österreicher den Mundart-Preis in Edelstetten gewann.

Der Vortragende sei völlig ungeschützt, könne sich hinter nichts verstecken. Auch deshalb sei der Poetry-Slam ein so beliebtes literarisches Format. Johannes Elster, der zum dritten Mal einen Poetry-Slam für das Schwäbische Literaturschloss Edelstetten moderierte, traf mit dieser Aussage ins Schwarze. Aber der Reiz eines Poetry-Slams ist ungemein breit angelegt, wie sich beim Wettstreit um den Robert-Naegele-Preis 2019 wieder zeigte. Geist, Witz, Tempo, Rhythmus, Wortspielereien, Klangmalerei, Mundakrobatik, Absurditäten des Alltags, Spontaneität, Körpersprache, all das fasziniert das Publikum, und zwar unabhängig von seinem Alter.

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