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Krumbach

16.07.2017

Ein neuer Akzent für Krumbachs Mitte

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2 Bilder
Segneten das neue Gebäude: der katholische Stadtpfarrer Josef Baur (links) und sein evangelischer Kollege Eugen Ritter. In der Mitte Architektin Ulrike Jakob.
Bild: Hans Bosch

Das Gesundheitshaus im Zentrum ist jetzt offiziell in Betrieb und ist eingeweiht worden. Schon jetzt gibt es viel Lob von den Mietern für die Bauherren.

Das Zentrum Krumbachs besitzt nun einen neuen baulichen Akzent. In dieser Meinung einig waren sich alle Gäste bei der Einweihung des markanten Neubaus östlich der Kammel und südlich der Karl-Mantel-Straße, der künftig als „Gesundheit im Zentrum“ (GiZ) firmiert und nun offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Der Bereich zwischen Marktplatz und Schlachthausstraße hat gegenüber früher in wenigen Jahren eine Bereicherung erfahren, die als „einmalig“ gelten kann, wenn man die Nachbarn mit dem markanten Ärztehaus und dem total erneuerten Weiskopf-Haus, zu dem noch die Fertigstellung des viele Jahre im Rohbau verharrenden einstigen Wolf-Gebäudes zu zählen ist, mit einbezieht.

Unter der Federführung der Vermögensverwaltung Glogger & Partner, die ihren Sitz im alten Rathaus hat, erstand in einem Jahr ein modernes Gebäude mit unterschiedlichen Mietern, die teils schon eingezogen sind oder dies in den nächsten Monaten tun werden. Geschäftsführer Andreas Glogger nannte „Mut und positives Denken“ sowie „die enge Kooperation zwischen Architekt, Baufirma und Stadt“ als Voraussetzung für dieses Bauwerk. Etwas für die Lebensqualität tun wollen die Mieter, nämlich die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK), das Sanitätshaus Medi-pro, die frauenärztliche Gemeinschaftspraxis Pausch & Schlonski, die Intensivpflegestation Kronenhof (Kempten), das Dominikus-Ringeisen-Werk Ursberg, die Außenstelle der Vermögensverwaltung Glogger und das Reisebüro Hilbert. Sie alle haben das gleiche Ziel, wenngleich auf unterschiedlicher Basis, die von Vorsorge über Fürsorge bis zur Hilfe reicht, aber auch Beratung und Service einschließt.

Ein Immobilienfonds als finanzielle Basis

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Die finanzielle Basis für das Fünf-Millionen-Projekt ist ein speziell erarbeiteter Immobilienfonds, der von Glogger & Partner verwaltet wird und aus 14 Investoren besteht, wie Mitinhaber Armin Glogger den Gästen erläuterte. Bürgermeister Hubert Fischer dankte allen am Bau beteiligten Personen und Institutionen, bezeichnete das neue Objekt als „positiv für die ganze Stadt“ und ist „guter Dinge, dass es sich für die Investoren rechnet“.

„Es hat Spaß gemacht“, sagte Bauleiter Andreas Reiter von der Baufirma Bornschlegl (Ried), während Jochen Jakob von Jakob Architekten von einer „städtebaulich komplizierten Planung“ sprach, musste das GiZ doch in die Umgebung baulich eingebunden werden, was seiner Meinung nach jedoch gelungen sei. Bestätigt wurde ihm dies von den Bauherrn wie auch den Mietern beim Rundgang durch die neuen Räume, nachdem das Haus ökumenisch vom katholischen Stadtpfarrer Josef Baur und dessen evangelischem Kollegen Eugen Ritter den Segen erhalten hatte.

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