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Neujahrsempfang

08.01.2012

Eine Chronik zum Jubiläum der Feuerwehr

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2 Bilder
Walter Gleich (rechts) überreichte die von ihm fertiggestellte Chronik der Feuerwehr Krumbach an Bürgermeister Hubert Fischer.
Bild: Foto: Hans Bosch

„Fleißaufgabe“ von Walter Gleich findet viel Beifall. 150-jähriges Bestehen wird groß gefeiert

Krumbach Eine besondere Note erhielt der Neujahrsempfang der Freiwilligen Feuerwehr am gestrigen Sonntag: Sie besitzt jetzt eine umfangreiche und viele Details beinhaltende Chronik – und dies im Jubiläumsjahr ihres 150-jährigen Bestehens. Autor ist Ehrenvorsitzender und Ehrenvorstand Walter Gleich, der sie Bürgermeister Hubert Fischer beim Empfang im Gerätehaus überreichte. Zu diesem begrüßte Vorsitzender Christian Seitz neben fast allen Aktiven zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, der anderen Hilfseinrichtungen und der Nachbarwehren.

Für Bürgermeister Hubert Fischer war dieses inzwischen schon traditionelle Treffen der richtige Anlass, allen Feuerwehraktiven zu danken, denn „auf Euch kann sich die Stadt und alle Hilfsbedürftigen verlassen.“ Darüber hinaus sei diese Veranstaltung ein willkommener Anlass, „miteinander ins Gespräch zu kommen“ und wenn notwendig, „miteinander bekannt zu werden“, was auch bei den verschiedenen Einsätzen sehr wertvoll sein könne.

Kommandant Wolfgang Hiller verzichtete auf einen Rückblick der jüngsten Einsätze, blickte voraus und informierte über die anstehenden Festlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Krumbacher Wehr. Öffentlicher Auftakt ist danach ein Tag der offenen Tür am 17. Juni, dem die Feuerwehrausstellung in der Sparkasse, ein Festakt und Schauübungen folgen. Bekannt machte Hiller außerdem vom Wechsel in der Leitung der Löschgruppe Hohenraunau. Sie war seit 1991 von Hermann Hatzelmann und seinem Stellvertreter Peter Kolmus geleitet worden. Als ihre Nachfolger stellte er Dieter Löffler und Markus Singer vor.

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Ergebnis jahrelanger Forschungen

Dann war es Walter Gleich, der das Ergebnis seiner jahrelangen Forschungen, Gespräche und Recherchen vorlegte, nämlich einen umfangreichen Ordner mit insgesamt 5397 Datensätzen, die lückenlos das Geschehen in der Krumbacher Feuerwehr seit dem Jahre 1862 beinhalten. Der Autor nahm sich dafür viel Zeit, „schmökerte“ in alten Vereinsprotokollen, Zeitungsbänden, Jubiläumsschriften und war auch in verschiedenen Archiven aktiv. Gleich: „Es war nicht immer einfach, die handschriftlichen Unterlagen in altdeutscher Schrift zu identifizieren.“ Damit nicht genug: Er befragte auch einige noch lebende Zeitzeugen und führte zahlreiche Gespräche mit langjährigen Feuerwehrkameraden sowie alten Krumbachern. Der Chronist ließ aber andererseits auch wissen, dass ihm die Arbeit Spaß machte und er mit dem Ergebnis zufrieden sei.

Das war dann auch Bürgermeister Fischer, dem er die Unterlagen aushändigte. Dieser wusste das Werk zu schätzen und versprach, sie „in irgendeiner Form“ auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Neujahrsempfang wurde anschließend dann zu dem, was er sein sollte: Eine willkommene Möglichkeit zum Gespräch zwischen Kameraden für die Aktiven und zum Austausch von kommunalpolitischen Themen und Fragen unter Gästen aus dem gesamten Kreisgebiet.

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