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Ökumenische Woche

26.02.2018

Friede beginnt im eigenen Herzen

Gut besucht war trotz Kälte am Samstag das Friedensgebet auf dem Krumbacher Marktplatz. Die Organisatoren der derzeit laufenden ökumenischen Woche zeigten sich mit dem Echo äußerst zufrieden.
Bild: Hans Bosch

Auftaktveranstaltung zeigt, dass vielen Menschen das Thema Frieden ein Anliegen ist

So verschieden der Glaube an Gott in den beiden am weitesten verbreiteten Gemeinden der katholischen und evangelischen Kirche und den übrigen in Krumbach vertretenen christlichen Vereinigungen auch sein möge, eines ist allen zusammen besonders wichtig: der Friede in den Familien, im engen Bereich der örtlichen Gemeinschaft und ebenso auf der gesamten Welt. Wie dieses Anliegen in einer Kleinstadt erfolgreich praktisch gezeigt werden kann, konnte man am Samstagnachmittag auf dem Krumbacher Marktplatz sehen.

Trotz Schnee und Kälte fanden sich bei Minusgraden in „Krumbachs guter Stube“ rund 150 Besucher zum gemeinsamen Gebet und Innehalten ein. Der Arbeitskreis, bestehend aus Mitgliedern der beiden katholischen Pfarreien und der evangelischen Kirchengemeinde, hatte es bewusst an den Anfang der inzwischen traditionellen ökumenischen Woche mit vielen öffentlichen Veranstaltungen gestellt. Es sollte ein „gewagter Versuch“ sein, den die Organisatoren aber als „äußerst erfolgreich“ (so einer der Teilnehmer) abhaken können. Sie selbst waren vom Echo aus der Bevölkerung „sehr überrascht“.

Den Auftakt bildete ein Lied, gesungen vom eigens für diese Andacht zusammengestellten und von Horst Schmidt geleiteten Gemeinschaftschor. Es folgten Gebete, Bibelzitate, Fürbitten und geistliche Gedanken zum Thema Frieden, jeweils gesprochen von Vertretern der einzelnen christlichen Vereinigungen. Es waren dies die Neuapostolische und alt-katholische Kirche, Liebenzeller Gemeinschaft, Christusgemeinde Schwaben, orthodoxe Kirche und die beiden katholischen und evangelischen Kirchen. Einen besonderen Akzent erhielt das Friedensgebet durch das Lied eines nigerianischen Paars, untermalt von Trommelmusik, was spontanen Beifall auslöste. Alle Beiträge beinhalteten die Auffassung, dass der Wert des Friedens bereits in der Familie sichtbar werde, seine Bedeutung sich ständig in der menschlichen Lebensgemeinschaft zeige und in einer Welt der Konflikte sowie politischer Auseinandersetzungen täglich neu erarbeitet werden müsse. Eines aber war allen klar: Voraussetzung dafür ist der Friede im eigenen Herzen. Den Ausklang der ökumenischen Veranstaltung bildeten schließlich das gemeinsam gesprochene „Vaterunser“ und der Segen sowie einige Strophen des sehr bekannten Kirchenliedes „Großer Gott wir loben dich“.

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