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Krumbach

11.10.2017

„Frischzellenkur“ für die Krumbacher Klinik

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Ein Anbau mit drei neuen OP-Sälen und Zentralsterilisation soll in der Kreisklinik Krumbach errichtet werden. Die Mitglieder des Krumbacher Bauausschusses stimmten dem Vorhaben mit Freude zu.
Bild: Kreisklinik Krumbach

Bald sollen neue Operationssäle entstehen. Warum das für die Klinik so wichtig ist und wie der Zeitplan aussieht.

Die Krumbacher Kreisklinik plant einen Erweiterungsbau für die OP-Abteilung und Zentralsterilisation. Von einem „zukunftsweisenden Projekt“ sprach Krumbachs Stadtbaumeister Björn Nübel in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Im Krumbacher Bauausschuss wurde das Projekt einhellig begrüßt. Groß war die Freude, dass es für die Kreisklinik in Krumbach eine gute Perspektive gebe.

Drei weitere OP-Säle sollen gebaut werden, war von Hermann Keller, Direktor Klinikmanagement, zu erfahren. Die Kosten für das Bauvorhaben bewegen sich laut Keller in der Größenordnung von 10,5 bis 11 Millionen Euro. Der Freistaat fördere das Projekt mit 6,4 Millionen Euro.

Von einer notwendigen Entscheidung sprach Keller, denn die jetzigen OP-Säle stammten aus dem Jahr 1985. In den nächsten 20 Jahren könnte man darin nicht mehr zeitgemäß arbeiten. Deshalb habe man sich rechtzeitig für einen Neubau entschieden. Keller geht von einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren aus. „Das gute daran ist, dass wir nicht umbauen, sondern neu anbauen. So kann der Betrieb wie gewohnt weiter gehen“, sagte Keller auf Anfrage unserer Zeitung. Lediglich bei den Anbindungsarbeiten an das bestehende Gebäude könne es zu Beeinträchtigungen kommen.

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Im Juni oder Juli kommenden Jahres soll mit dem Bau begonnen werden. Der Erweiterungsbau soll als Trägerkonstruktion auf der Nordseite der Klinik in Verlängerung der Notaufnahme, parallel zur Intensivstation, errichtet werden, erklärte Stadtbaumeister Nübel.

Als wichtiges Zeichnen für das Krumbacher Krankenhaus sah es Bürgermeister Hubert Fischer, dass die OP-Säle und der Bereich Zentralsterilisation erneuert werden. Das bedeute, so Fischer, dass in den nächsten Jahrzehnten in Krumbach Operationen auf höchstem Niveau durchgeführt werden können.

Dr. Josef Langenbach (UFWG), der lange an der Krumbacher Klinik Chefarzt war, sprach von einem „Tag der Freude“. „Mein Herz lacht“, sagte er. „Wir haben auf Dauer ein hervorragendes Krankenhaus“, betonte er. Gerhard Weiß (CSU) sprach von einer „Frischzellenkur“ für die Kreisklinik. Als „höchst erfreulich“ bezeichnete Hermann Maier (SPD) die Pläne. Auch der Landkreis trage finanziell dazu bei, betonte er.

Lothar Birzle (JW/OL) sah das geplante Bauvorhaben als deutliches Zeichen, dass die Kreisklinik Krumbach „nicht abgehängt werde“.

Einstimmig und mit deutlicher Freude stimmten die Mitglieder des Bauausschusses den Bauplänen der Krumbacher Kreisklinik zu.

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