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Jeder kann etwas zum Artenschutz beitragen

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Kommentar Von Stefan Reinbold
12.09.2019

Bei großen Themen fühlt man sich manchmal zu klein, um etwas dagegen auszurichten. Beim Artenschutz gilt das nicht. Hier ist jeder Beitrag ein Gewinn.

Im Landkreis Günzburg ist in vieler Hinsicht die Welt noch in Ordnung. Auch im Bereich des Naturschutzes hat sich an mancher Stelle schon viel bewegt. So ist es gelungen, den Storch wieder anzusiedeln. Auch das Anlegen von Blühflächen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Selbst Gärten, Balkone und Hausdächer können in dieser Hinsicht hilfreich sein. Denn das Gute an diesem Thema ist, dass jeder etwas unternehmen kann. Jeder noch so kleine Flecken Erde, auf dem es blüht, an dem vertrocknete Halme stehen bleiben, hilft den Insekten weiter. Vielleicht müssen wir nur unser ästhetisches Empfinden ein bisschen umstellen.

6749 Hektar – weniger als ein Zehntel der Fläche des Landkreises - wurden 2017 vom Bayerischen Landesamt für Statistik als Siedlungsfläche erfasst. Etwas mehr als die Hälfte davon sind Wohnbau- oder Gewerbeflächen. Im Vergleich zu den knapp 40000 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche wird klar, dass das Artensterben in den Gärten allein nicht gebremst werden kann. Der Erhalt unserer Umwelt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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